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Gedanken ueber Sinn und Zweck der Menschlichkeit
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Thursday, 15 June 2006
Abbe Faria (1746 - 1819) Der Rattenfaenger aus Goa
Faria's Vater sah, dass Sohnemann unter Lampenfieber litt.
Im Schloss Queluz ("Was fuer Licht")nahe Lissabon sollte er in wenigen Momenten einen Vortrag halten vor erlauchtem Publikum... aber das Lampenfieber.....

Der Vater muss sehr viel Verstand besessen haben:
"Verhackstuecke dieses Gemuese, die alle hier sind nichts als Gemuese !"
rief er seinem Sohn zu in Geheimsprache.
(niemand der Anwesenden verstand Konkani, jene Sprache der Goa-Inder, die von Portugiesen und der Inquisition vergeblich grausam unterdreuckt worden war.)

Oh welch wundersame Wandlung:
SCHWUPPS, Faria hatte kein Lampenfieber mehr.

Die moderne Hypnose durch einen Hypnotiseur war geboren !

Autosuggestion, das eigene Denken, Fuehlen und Handeln mit bewussten Handlungen und Gebeten zu beeinflussen war eine altbekannte Sache.
Nichts schlechtes sehen, sagen, hoeren raten uns die die drei Aeffchen !

Aber die Erkenntnis, dass Menschen dressierbar sind, war neu !

Die interessante Vita dieses "Abbe" liest man hier:
ABBE FARIA

Als 15jaehriger mit dem vater nach Portugal gekommen.
Ein Jahr spaeter beim Koenig gewesen, der ihm diverse Stipendien und einen Studienaufenthalt in Rom garantierte.
Dort in Rom vom Papst Pius VI. eingeladen worde, in der Sixtinischen Kapelle als Homiletiker zu reden....

Was macht die "Erfindung" jenes Abbe fuer Politiker (Koenige) und Gewerkschaftsfunktionaere (Paepste) so interessant ?



(Fotografie von Bourke-White)

Das ist es !!

Noch nie ging es den portugiesischen Arbeitern so gut wie heute !!

Ein Dummkopf, wer das nicht begreift.
Galt damals und gilt heute immernoch !

Posted by Ralf at 11:48 AM BST
Updated: Thursday, 15 June 2006 11:53 AM BST
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Wednesday, 14 June 2006
Aelteste Familienbetriebe der Welt
Unglaublich die Japaner von Platz 1:
40. Generation

Metallhandel der Familie JB Fernandes in Portugal auf Rang 97:
Respekt !

Liste der 100 aeltesten Familienbetriebe

Wie machen die das bloss ?

Posted by Ralf at 3:36 PM BST
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Tuesday, 13 June 2006
Fernando Pessoa (1888 - 1935)
Europa liegt auf ihrem Ellenbogen
und schaut vom Orient zum Okzident
ihr Antlitz von romantischem Haar umflogen
Erinnerung in Griechenaugen brennt

Ihr linker Arm sich ruecklings biegt
ihr rechter ist im Winkel angelegt
Italien heisst das Land, auf dem er liegt
England das zweite Land, das breit
die Hand stuetzt, die ihr Antlitz traegt

Nach Westen schaut sie, Sphinx der Schicksalsqual
auf das Zukuenftige der Vergangenheit

Europas Gesicht, mit dem es schaut - das ist Portugal


(Aus Esoterische Gedichte)

So sehen Portugiesen sich und die Welt -
und wenn einst Sebastian oder gar der Heiland selbst Portugal und seine Portugiesen erloest, dann wird es jeder begreifen:



(aus RADAMANTO)

Fernando Pessoa, wie einst Bandarra, der Schuhflicker mit seinen Spottversen und Weissagungen aus Trancoso, hat uns diese Seele der Portugiesen in Worte gesetzt.
Mehr noch:
Fernando Pessoa hat die Seele der Portugiesen erlebt, durchlebt, durchdrungen und geschaut.



(aus AFIXE)

"Porque fiz eu dos sonhos
a minha unica vida ?"


Warum bloss machte ich mir mein einziges Leben nur aus Traeumen ?

Fernando Pessoa feiert heute seinen Geburtstag.
Und ich, derweil noch hier allein, mit ihm.

____________
Text, Uebersetzung englisch, Kommentare
von Jo?o Manuel Mimoso und Carlos Alberto Santos
MENSAGEM

Posted by Ralf at 2:59 PM BST
Updated: Tuesday, 13 June 2006 5:35 PM BST
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Das Bild des heutigen Tages




Erschreckend und gewaltig,
man wird nachdenklich......
(wenn man will !)

Quelle hier:
Bilder aus dem Kosmos


Posted by Ralf at 11:53 AM BST
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Monday, 12 June 2006
Der Heilige Antonio aus Lissabon ein Taugenichts
Grosser Jubel, Feststimmung allenthalben in Lissabon, Freudentraenen bei Braeuten und Brauteltern, denn vielerorts ist heute Hochzeit ,ein ganz besonderer Hochzeitstag in Portugal:

Anlass zu so viel Freude ist der Tod von Antonio, eines Portugiesen, in Padua am 13.Juni 1231 !
Er starb mit nur 36 Jahren !

Bei Katholiken ist das Sterben und Verderben schoen und ein Grund zum Feiern, weils danach das Himmelreich gibt.
Je frueher, so scheint es, umso besser !
Und weil er von Padua aus ins Himmelreich kam, heisst er der:

Antonius von Padua !!


Wer ist das Kind auf seinem Arm ?
Warum gibt Antonio das Kind nicht seinen Eltern, zumindest seiner Familie, dorthin, wo es hin gehoert ?
Keine Fragen, keine Antworten !

Wer war dieser Heilige ?

Antonio ("der vorne steht") hiess eigentlich: Fernando de Bulh?es y Taveira de Azevedo
Vonwegen "Bulhorn" obwohl der Lautsprecher zu ihm gepasst haette....
Sein Vater hiess: Martin de Bulh?o (sprich: "Buljao")
Seine Mutter: Teresa Taveira

Seine Vorfahren vaeterlicherseits, unter ihnen Gottfried von Bouillon, kamen aus den Niederlanden.
Als Bootsfahrer hatten Niederlaender bei der "Befreiung" Lissabons 1147 dem Koenig Afonso gegen die Araber wertvolle Dienste erwiesen.
Ueberhaupt waren die Bouillon als Kreuzritter beflissen und taten sich durch besondere Grausamkeit hervor.

Die Araber waren also vertrieben, zumindest aus Nordportugal und Lissbon, und mit ihnen die sudanesischen Goldmuenzen aus dem Handel mit Nordafrika.
Gewerbe, Poesie, Kunstverstand, oeffentliche Schulen, Baeder, Wissenschaft alles das, es war einmal.....
Es herrschte wieder, wie nach Untergang des Roemischen Reiches aus den selben Gruenden: Deflation !
Nur an der Algarve herrschte noch die "gute alte Zeit"



(erst 1250 war auch die Algarve erobert, das sind 19 Jahre nach Antonios Tod)

Deflation ist, wenn es kein Geld im Umlauf gibt.
Ohne Geld koennen Bauern ihre verderblichen Vorraete nicht tauschen, und gehen pleite.
Ohne Verkaeufe muessen sich die Bauern verschulden, weil sie ja Maeuler zu fuettern haben und darauf hoffen, dass naechstes Jahr alles besser wird.
So verlieren sie bald Haus und Hof und werden "Leibeigene".
Streit und Hass zwischen Erben, Arbeitern und Rentnern, Eheleuten, jeder gegen jeden wie im Fischteich bei Wassermangel, da konnte Antonio leicht schoene Worte erfinden.

Wie schoen waere es jetzt, wieder ein geachteter wohlhabender Sklave zu sein !

In so eine Zeit, welche der spaetroemischen Zeit eines heiligen Martin in fast allem aehnelt, wurde Fernando/Antonio geboren.
Antonio nannte er sich erst, als er aus seiner Chor-herren Wohngemeinschaft bei den Augustinern in die Partei der Franziskaner eintrat.

In einem schicken Gutshof, in bevorzugter Lage, heute nicht zu besichtigen in Vila Franca de Xira, weil der Bau verkommt und verfaellt, keine Schande, typisch Deflation eben, eine Ruine, typisch Nationaldenkmal in Portugal:
Bitte nach unten scrollen & auf "Imagens - ver imagem" clicken

Der Name "Bulh?o" kommt wohl aus dem franzoesichen "Bouillon".
Nichtsdestotrotz ist kurios, dass Bulh?o/Bolh?o im portugiesischen "Wasserauge" ,also Wasserquelle heisst.
Wo es Wasser gab, traf man sich taeglich ob man wollte oder nicht.
Wo man sich traf entstanden Maerkte.
(Beispiel: Der beruehmte sehenswerte Markt Bolh?o in der Innenstadt von Porto)
Wo man handelt gibt's "Streitereien" und "Dolche" (Messerstechereien)...alles heisst "BULHAO" und "BULH?ES" waeren dann jede Menge davon.
In jedem Fall:

Fuer den Besitzer des Wassers ein Quell unermesslichen Reichtums.
Schoen, wenn es Deflation gibt, in Portugal ein Dauerzustand seit Ewigkeiten, dann werden Grund& Boden, Luft&Wasser, Salz und was Menschen sonstnoch zum Leben brauchen verschuldet, versteigert, privatisiert.

Ein Schutzpatron der Liebe, der Ehe, des Verlusts, der Ernte, und so fort, kann und darf aber nicht ein Mensch sein wie jener Antonius, der Haeretiker, Katharer, Albigenser, Muslime abschlachtet, oder solche Morde gutheisst und predigt, der zwar gegen Einkerkerkerung von Schuldnern sich einen Namen macht, aber nichts unternimmt, um Arbeitsplaetze zu schaffen, zu schuetzen......

Ein Vater und Ehemann wollte er nicht werden !
Wie kann er bloss ein Heiliger sein ?

Die Portugiesen haben ihr Herz einem Taugenichts geschenkt, von dem sie seit Ewigkeiten Wunder erwarten.
Wen wundert's, so viel unbeschreibliches Elend in Portugal zu sehen ?

Posted by Ralf at 7:38 PM BST
Updated: Tuesday, 13 June 2006 5:09 PM BST
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Saturday, 10 June 2006
SUBLIMIS DEUS vs. Menschenrechte
Gestern, am 9.Juni 1537,hatte Papst Paul III. (Alessandro Farnese 1468-1549) seinen unglaublichen Einfall:

Indios sind Menschen.
Als Menschen haben sie Menschenrechte.

Da hatte doch tatsaechlich jemand von den Missionaren beim Chef persoenlich mit einer Anzeige gepetzt.
Dieser Bericht, ueber die Misshandlung der Indios, haette ja garnicht an den Papst gerichtet werden duerfen.
Nur an den Koenig durften die Missionare sich in ihren Angelegenheiten richten.
Man will ja die "genuin history" nicht gestoert sehen. Weder in Florida noch in Berlin.

Papst Paul III., der Inquisitionspapst, dem die Menschenrechte der Haeretiker und zwangsgetauften Juden so herzlich egal waren, hat sogleich Propaganda (uebrigens eine typische katholische Erfindung) gemacht, um Honig zu saugen:

Die Bulle Sublimis Deus knallhart formuliert in Kraft gesetzt !
Dann hat er clamheimlich saemtliche Strafverfolgung wieder aufgehoben: April, April !

Ist die Sklaverei abgeschafft ?
Ein Mensch mit Schulden, seien es seine eigenen oder die seines Staates, ist und bleibt (!) ein Sklave:




Denkt an die Indios !

Denkt dran wenn wieder ein Papst Benedikt XVI. verkuendet (und bloss verspricht):

"Die Freude des Glaubens und die Erziehung der neuen Generation"

Aber Herr Ratzinger, an was glauben, wenn alles um einen herum durch Zinslast unertraeglich schwer und teuer geworden ist ?
Alles heisst: das eigene Leben und Lebensglueck inklusive.

Die Verschuldung und Verarmung haben doch laengst aus Buergern hoffnungslose, traurige, und almosensuechtige Kreaturen gemacht.

Nein, das ist das opus dei nicht !!
Daran hat Er nicht gedacht, als er die Erde schuf.


Posted by Ralf at 3:13 PM BST
Updated: Saturday, 10 June 2006 3:19 PM BST
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Friday, 9 June 2006
Geschichte der USA in Florida ab sofort ein Heiligtum
Obgleich es eigentlich schon zu spaet ist, sollte man mal ganz langsam die Aufklaerung jenes aufmerksamen Geschichtswissenschaftlers lesen:

Jonathan Zimmerman: All history is "revisionist"



Alles hat zwei Seiten, oder mehr.
Kommt immer auf den Standpunkt an.
Den hat man aufgrund seiner Herkunft, seiner Geschichte..

Den armen Floridanern ist das Denken jetzt verboten !
Ohne Denken gibt es aber keinen Willen.
Ohne Willen keine Tat.
Ohne Tat kein Menschsein !

Waere wirklich praktisch, wenn man seine Taten nie revidieren muesste !

Posted by Ralf at 12:23 PM BST
Updated: Friday, 9 June 2006 12:56 PM BST
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Thursday, 8 June 2006
ITKUVIRSI . Die Klagelieder der Frauen Finnlands
Aus dem Land des Sisu, jener beinahe schon stoisch-japanisch anmutenden Charakterstaerke eines Finnen kommt der Gesang, den man nur mit Traenentuch zu singen imstande ist.



(Paeivi Peittola)

Nach langem Suchen fand ich einige Hoerbeispiele.
Leider verstehe ich kein finnisch.
Das Video zeigt ein Interview mit Martta Kuikka, offenbar eine namhafte Itkuvirsi-Saengerin.

Nach 4.30 Minuten
11.20 Minuten
16.15 Minuten
21.45 Minuten sehen und hoeren wir Martta singen.

Sehenswert die Originalaufnahmen aus alter Zeit, welche waehrend des Interviews eingespielt werden.
Martta Kuikka spricht und singt aus vergangenen Zeiten

Traurigkeit in seiner ungeschminkten Erhabenheit...

Posted by Ralf at 7:29 PM BST
Updated: Thursday, 8 June 2006 7:34 PM BST
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Wednesday, 7 June 2006
Portugal taeuscht Spanien ! Vertrag TORDESILLAS im Jahr 1494
Heute im Jahr 1494, welch ein Erfolg fuer Portugal !
Die Spanier liessen sich taeuschen...
Der spanische Papst Alexander VI. liess sich taeuschen...
Das Taeuschungsmanoever des portugiesischen Spions Zarco (Deckname Colon bzw. Columbus) am Hofe Spaniens war unentdeckt geblieben.
Columbus war Portugiese
Heute im Jahr 1494 wurde in Tordesilla der "Vertrag von Tordesillas" (port.: Tordesilha) unterzeichnet.


Der Gewuerzhandel konnte beginnen.
Aber bitteschoen !
Erzaehlen wir alles von Anfang an:

Also, wenn man von "Portugal" im Jahr 1494 spricht, muss man natuerlich daran denken, dass in Portugal, auf dem Land, damals die perfekte Steinzeit herrschte und das Volk nichts weiter war, wie es noch heute herablassend und ueberheblich staendig genannt wird, naemlich "arraia miuda" auf deutsch: die "Fischleins".

Was aber machte dennoch damals Portugal so einzigartig unter den Voelkern Europas ?

Der Schatz der Templer !
Auf der Flucht vor Papst Clemens und Franzosen waren die Templer im Jahr 1307 nach Portugal gefluechtet.
Die Templer waren verboten, -na und !?-, sollten ihr Vermoegen dem Malteserorden schenken, -hoppla !!-, da hat der portugiesische Koenig Dinis 1319 schnell einen neuen portugiesischen (!) Orden gegruendet, Auffanggesellschaft wuerden wir heute sagen: den Christusorden !
Kurze Zeit spaeter und Dank seiner "Cunhas" im Vatikan (zu deutsch: "Schwaeger" gemeint: Fuersprecher) hatte Koenig Dinis alles was er wollte erreicht:
Mit dem Segen des Papstes, zuerst an der Algave, spaeter in Tomar (Nordportugal), befand sich fortan die Zentrale des Christusordens und vermutlich ein gewaltiger Panzerschrank voller Dokumente und und sonstiger "Wertpapiere"!

Wenn man sagt :
"portugiesische Seefahrer entdeckten Westafrika, Indien etc..."
muss man natuerlich daran denken, dass saemtliche Kenntnisse, Seekarten, Geldmittel usw. nur von diesem Christusorden stammten.
Von dem Christusorden und sefardischen Portugiesen.

Dem Staat "Portugal", den Portugiesen, selbst den Koenigen Portugals, gehoerte (bis 1551) nichts!
Koenig Heinrich der Seefahrer, fuhr niemals zur See und hat auch keine "Seefahrerschule" in Sagres gegruendet !

Aber er war ein Grossmeister des Ordens !
Das rote Tatzenkreuz der Templer auf weissem Grund "schmueckte" als Hoheitszeichen des Christusordens die Segel der Weltentdecker.




Saemtliche Entdeckungen, Laender und Menschen, auch die Handelswege und Waren (ausser Waffen) standen kraft paepstlicher Bulle dem Christusorden zu.
Und nicht etwa den "Fischleins", denen hat man was von Mission und Gottesdank erzaehlt damit das Hungern und Sterben leichter faellt !

Und das naechstliegende war, das kann man durchaus nachvollziehen, den Seeweg nach Indien zu finden !
Nur zu dumm:
Das wussten leider die Spanier auch !

Wie aber waere es, wenn man den Spaniern einreden koennte, sie muessten nach Westen segeln, weil dort ganz nah das gesuchte Indien laege !
Wie waere es, die Spanier auf den Holzweg zu schicken ?!

Die portugiesischen Seefahrerbrueder Corte Reais aus Tavira (Algarve) hatten etwa 20 Jahre vor "Columbus" Canada entdeckt und nach ihrem Heimatland benannt !
Canada hiess -und heisst heute noch immer- das (Dorf-)Gebiet in Portugal (Postleitzahl 8800-057)ihrer Herkunft.
Quelle: Aderito Fernandes Vaz

Es gab seither (1424) genaue Seekarten !
Antillas ist portugiesisch und heisst : "Ante-Ilhas" auf deutsch: "Die vorgelagerten Inseln" aber das waren mitnichten die Antillen, von denen man spaeter (!!) dem Koenig Spaniens berichtete:




Was hier abgebildet war waren die Inseln Neuschottland und Prinz Eduard
Quelle: Manuel Luciano da Silva

Als "Columbus" von seiner taeuschend echt vorgegaukelter "Entdeckungsfahrt" heimkehrte, na, liebe Leser, wo hat er zuerst Halt gemacht und Bericht erstattet ??

Am 4. Maerz 1493 selbstverstaendlich bei seinem geheimen Auftraggeber in Portugal !
Erst am 15. Maerz in Spanien.....dort gab er gewiss einen ganz anderen Bericht ab!

Die portugiesischen Investoren lachten sich ins Faeustchen....
Spanien hatte "Indien" entdeckt.....und Jo?o II. ist bereit, auf den Gewuerzhandel zu verzichten !!

Die Spanier glauben es, der Papst glaubt es und ....sind heute ahnungslos -nur 2 Wochen nach Rueckkehr des "Kolumbus", nach Tordesillas gekommen.

Die Portugiesen koennen morgen beginnen, ganz in Ruhe und voellig ungestoert, weder Spanien oder sonstwer in Eurpoa hat den Plan durchschaut, den wahren Seeweg ausfindig zu machen und ein Weltreich zu erobern !

Nachtrag:
Lesenswerter Beitrag von Peter Koj (Portugiesisch-Hanseatische Gesellschaft)
KOLUMBUS



Posted by Ralf at 3:00 PM BST
Updated: Friday, 16 June 2006 9:51 PM BST
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Tuesday, 6 June 2006
"Die Maeuse der Inquisition"
Antonio Serr?o Crasto, ein Marrano ("mar-anus" : Zwangsgetaufter) in Portugal, war Botaniker, Dichter.
Aus seiner Feder stammen 2 Gebete, 20 Sonette, 37 Romane, 12 Glossen und 2 Gedichte.

Antonio Serr?o Crasto (1613? - 1685?), oft auch "Antonio Serr?o Castro" geschrieben, sass von 1672 bis 1682 in Lissabon in Haft, im Kerker der Inquisition.
Was die Literaturwissenschaft unter der Rubrik "Satire" abgelegt hat bedarf zumindest einer Erlaeuterung.
Wer als Mensch von Unmenschen zu Unrecht verurteilt im Kerker sitzt schreibt naemlich eine ganz besondere Sorte von "Satiren", solche die einen erschuettern, mahnen, wachrufen.....

Im Original:
OS RATOS DA INQUISIC?O
(bitte auf Seite 82 von 96 vorgehen)

Ich habe mich bemueht, meinen werten Lesern eine moeglichst verstaendlich uebersetzte Fassung zu geben, auf den Reim, der die Anklage noch spitzer und zugleich erhabener macht, musste ich leider verzichten - Kritik und Verbesserungen sind -wie immer- ausdruecklich erwuenscht !!

DIE MAEUSE DER INQUISITION

Dieses Haus in seiner Armseligkeit
zahlt mir in schlechter Qualitaet
hat nichts in Mengen zu Mausen
nur Maeuse hat es in Mengen

Diese behandeln mich schlecht
auch futtern sie meinen Kaese und mein Brot,
Kuchen und Obst aus meinem Futternapf
und geben zur Antwort, ueberaus richtig
- es sind schliesslich meine Genossen:
es muss halt in allem geteilt werden.

Wie Recht Ihr habt, sage ich dann,
trotzdem verratet mir mal, in welchem Bau
teilt mein Hungermaul
mit dem Euren die gleiche Gefahr ?
Eure raeuberischen Zaehne
beissen sich am Vorratskorb von aussen nach innen
und nicht mal ein einziges Korianderblatt lasst ihr mir ueber.
Dann antworten sie:
Waehrend Du ihn bloss aeusserlich nutzt
dient uns viel mehr sein Inhalt.

Wenn jemand Euch doch Nutzen bringt,
sagt mal, warum stuerzt Ihr Euch so oft
wie auf einen Wuehltisch franzoesischer Klamotten
auf einen traurigen Portugiesen,
Was hat der arme Euch schlechtes getan
hat er Euch doch mitnichten beleidigt
auch verteidigen tut er sich nicht
ihn schlecht zu behandeln ist Tyrannei
und was soll das schon
demjenigen den Tod zu geben, der sich ohnehin ergibt

Schon sind die Kleider voller Flicken,
weil was an Mode importiert kommt
das Bezahlen der Kosten, auf was es ankommt,
passiert nur von Zeit zu Zeit
aber mit solchen und vielerlei Stopfknoten
dass es eine Erzaehlung waere die ganze Anzahl aufzuzaehlen
und ganz unmoeglich nachzurechnen
die Flicken ueber Flicken.

So viel ich tagsueber auch stopfe
Ihr reisst nachts die Faeden alle wieder auf
was Ihr nachts wie um die Wette auftrennt,
stelle ich beharrlich tagsdrauf wieder her
und, falls ich mich wegen des Haufens beschwere oder muede bin
sagt Ihr mir zur Erheiterung,
weil Ihr mich zanken und verspotten wollt,
dass ein Mann von Ehre in Lumpen laeuft
doch nie in geflickten Klamotten.

So einer Denke folge ich nicht
weil, wenn ein Stoff geflickt ist,
reicht das aus und er haelt bis ins naechste Jahr
durchgewetzt und mit losen Naehten aber nicht.
Doch Ihr, bei jeder Gelegenheit,
reisst immerzu bloss Naehte auf;
was sich versoehnt, solche Ehe trennt ihr auf
indem sich jeder von jedem abwendet
und ich, der dieses Scheiden sehe,
zwischen Flicken und auf alle Flicken
setze ich noch einen Flicken obendrauf.

Weder Behandlung noch Verhandlung
will ich von Euch noch haben
und dieses bloede Maeusegehoppse
will ich auch nicht mehr sehen.
Weil Ihr alle wie die Enten seid
Ihr fresst, schnattert und macht Dreck
und schlimmer noch als das,
Ihr seid regelrechte Wertevernichter
an all der Kleidung, auf die Ihr trefft.

Wenn Eure Armut, Ihr kleinen Maeuse,
Euch stoert
zu welchem Zweck macht Ihr daraus einen Flohmarkt ?
Schaut's nur an, es ist garnicht gut, so grosses Aufsehen darum zu machen
oder dieses Katz&Maus Gespiele
weil Schuh toetet Spinne
und wenn Katze nach Maeuschen schnappt
in einen Schuh das Maeuschen sich fluechtet.

Doch fragt man jemand auf so einer Flohmarktmesse
was er denn an ihr findet
koennt Ihr nur Gutes ueber sie sagen
ich selbst aber ueberhaupt nicht
weil Ihr im Laufe Eurer Karriere dort alles findet was Ihr wollt
zahlt dennoch Ihr ihretwegen nichts.
Aber ich leiste das Standgeld und Kopfgeld,
den Koenigsgroschen und Marktgebuehr
und andere Abgaben obendrein.

Der Korb wie Haendler ihn auf dem Kopfe tragen
geht Euch nichts an
denn Ihr seid meine dummen Feigenschnepfen
und koenntet anders wenn Ihr nur wolltet:
Aber ihr handelt so intelligent wie Kerzen
oder andere Zwitschervoegel
alles was Ihr koennt , Ihr agilen Maeuse,
Ihr fresst mir alle meine Feigen auf
wie mit vollen Segeln rast Ihr auf sie zu
wie ein Schwarm von Staren

Und zwischen Blumen verborgen
schleicht ohne Erbarmen die Natter
und eine gemeine Katze
hat sich in ein Versteck gesetzt
und sieht eine Maus ganz verloren
da wird sofort jetzt fuer deren Tod gesorgt
Weil Maeusemaennchen oder -weibchen
sobald es vom Weg ins Loch abirrt
wie in Weinlaune ueberheblich
endet schnell im Katzengezaehn.

Und seid stets wachsam auf der Hut
weil's auch noch Kochtoepf'geben tut
und Ihr in sie hineinfall'n koennt
seht ihr einen huetet Euch
nehmt Euch der Katzen Ratschlag an
die ihre Schritte setzt mit Bedacht
denn hat sie einmal sich verbrueht
sogar vor kaltem Wasser flieht
aus Schaden klug und instruiert
bleibt sie fortan gut informiert.

Ihr wollt doch nicht etwa ausprobieren
wie die Strafe "Aug' um Aug'" funktioniert
obschon es Recht ist und Vernunft
den Tod zu geben dem der toetet
schliesslich moechte ich Euch raten
und ein allerletztes mal drum sagen
je mehr Ihr mit Zaehnen und Krallen
eine solch schaendliche Behandlung tut
gerade ebenso mit Zaehnen und Krallen
wird Euch einmal die Katze toeten.

Doch Ihr spottet ueber alles
tuschelt Schlechtigkeiten
so sehr bis Ihr zwischen den Zaehnen
haltet was Ihr am liebsten habt
doch was Ihr auch ausrichtet
mit Euren verfluchten Maeulern,
mit Euren tueckischen Krallen
eine Ballade koennt Ihr trotz Eurer Haerte
niemals zu fassen kriegen.

Weil ich sie in meiner Erinnerung habe
ohne Tinte, Feder und Papier
damit bloss keine Ratte oder Maus
daraus ein stinkenden Abfall macht
nur um ueber Euch den Sieg zu erringen
habe ich sie nunmehr umgebettet
weil wenn jetzt ein maus daherkommt
anfaengt zu nagen und zu beissen
gleich darauf selbst das Leben verliert
weil sie zu Gewuerm geworden.

Auch habe ich Euch schon von ihr erzaehlt
auf Latein ganze elf mal
denn in portugieischen Versen
hat es einen grossen Nachteil, ich weiss
aber dessen habe ich mich absichtlich bedient
woe ein vorsichtiger Arzt
den unheilbar Kranken vor Augen
sagt mit Zurueckhaltung zum Schluss
morietur auf Latein
was er nicht versteht , der Aermste

Wer in solchen Abrundschaechten nagt
mit schlechtem maul und schlechtem Zahn
das wankelmuetige Glueck der Menschen
von Maeusen habe ich es gelernt
vom vielen Hoerensagen
der Schein geht ueber alles
wie ihn ein Priester hat

Freundschaft mit einem Dieb geht so:
entweder der Dieb ist Priester
oder er muss ein Priester sein.

Nun sind wir, ihr lieben Maeuse,
in diesem Heim doch wie Freunde
und um den Gefahren zu begegnen
sollten wir besser Frieden halten
Lasst uns die Lumpen teilen
die Streitigkeiten vermeiden
und was wir zum Essen haben
nagt nur an Knochen und Dornen
an Eicheln und Kernen
an den Schalen, Brotraendern und -krumen.

Was ich weiss werde ich einer Katze anvertrauen
und den Kochtopf werde ich zerschlagen
um ihn bloss nicht mehr zu gebrauchen
und gerne werde ich Euer Freund sein.
Auch die katze kriegt ne Rassel umgehaengt
denn wenn man Ihr Getrappel hoert
lauft Ihr fluchtartig ausweinander
und weil Ihr dann nichts mehr anruehren werdet
mach ich aus Dieben treue Gesellen.

Gibts darum keine Meinungsunterschiede
hat hiermit der Prozess ein Ende
die Ruhe ist da
Krieg und Streitereien lasst sein
Finger weg was Streit beschert
soll doch Frieden sein in allen Ecken
Wie sagt der doch so weise und trefflich
im Sprichwort steht's
dass besser sei ein schlechter Vergleich
als gutes Koepfeeinschlagen

Ich will mich ja garnicht beklagen
ueber Euch nicht, und nicht ueber die Behandlung
nur ueber jenes Maeusepaar
mit gutem Grund fuerwahr
die Zeit ! Diese Maus ist grausam;
eine andere schlechtwollende Welt;
das Glueck auch noch so eine Ratte ohne Erbarmen
diese beiden haben mich zerstoert
haben mich ausgewaidet
mit ihren Giftzaehnen

Nur der Tod, die Raubtier Maus
wohl um mich noch mehr leiden zu sehen
laesst sich Zeit zu kommen
um alles Vergnuegen das er mir braechte.
Kommt er dann doch der harte Tyrann
um mein Schlaechter zu sein
aber komme er nur heimlich
dass ich ihn bloss nicht sehe
sonst passiert es noch,
dass ich zurueck ins Leben will

Falls diese Sicht der Dinge verfaelscht wird
oder andere von mir auch
dann bedeutet das demjenigen,
der an Maeuse gewoehnt ist, wenig
Faelschungen sind doch nicht schlimm
bei grundsaetzlichen Begriffen
wenn die Wahrheit klar und deutlich vor uns liegt
wie das heute wohl der Fall ist
sagte schon mal ein grosser Redner
und sogar einst der Poet


(ich danke meiner Frau Lena und unserem Freund Mario fuer die Hilfe und Geduld, die sie mit mir und meinen staendigen Hilfeansuchen haben - Sprachkundige Leser bitte ich ausdruecklich und herzlich um weitere Verbesserungen, deren sehr viele sehr von Noeten sind -ich weiss es ..)

Posted by Ralf at 7:06 PM BST
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