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Gedanken ueber Sinn und Zweck der Menschlichkeit
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Monday, 9 July 2007
Portugiesischer Ziegenhirt als Vater einer Missgeburt einer Ziege vermutet (1740)
Am 13. Februar 1740
geschah in Beja, im schönen Alentejo,
ein höchst merkwürdiges Ereignis

Auf einem Landgut im Bezirk dieser Stadt gebar einer Cabra (Ziege) ein tolles Monster, mit dem Gesicht eines Menschen, obschon voller Haare, Hände und Füße eines Affen, Ohren eines Ziegenbocks, glatter Bauch, wie bei einem Knaben, ein kurzer Schwanzstummel, aber dergestalt gemacht, daß es sich nicht auf den Beinen halten konnte.
Die Cabra, welche es geboren hatte erschrak so sehr, daß sie ihm nichts zu säugen geben wollt, und floh davon, nach anderswo hinhüpfend, in Täler und am meckern: wie es dem Monster an Nahrung fehlte, siechte es dahin und in weniger als einem halben Tag verendete.
Sowie die Ordnungshoheit (justiça) davon erfuhr, vermochte der Ziegenhirt sich davonzumachen indem er weglief;
Man ging der Sache nach und geht davon aus, daß der besagte Hirte der Vater dieses Monsters war und mit der Ziege befreundet (amigado) lebte, wie es in dieser Provinz mit vielen Hirten geschieht, die in der Lüsternheit viel brutaler sind als selbst die Tiere, die sie beaufsichtigen.

Quelle:
Anno Noticioso e Historico
Luiz Montez Mattozo
(Presbyterio Scalabitanense)
LISBOA
Na Officina da laboriosa curiosidade
A. D. 1740
 

Nachgefragt: 

100 % ausgeschlossen ?

"Eine Wahrhheit gilt nur solange bis zum Beweis des Gegenteils !"

Gentechnik macht´s möglich !
...warten´s wir ab.


Posted by Ralf at 8:05 PM BST
Updated: Tuesday, 10 July 2007 9:55 AM BST
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Was passiert, wenn Produkte aus Israel boykottiert werden....
Ersteinmal garnichts....
Aber dann

 
 

Posted by Ralf at 2:14 PM BST
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Saturday, 7 July 2007
Geheimgesellschaft in Porto, Grupo Radical, ernennt neuen Anfuehrer (1912)
Ein kurioses Dokument.
Wir befinden uns im Jahr 1912, in einer chaotischen Zeit.

In Portugal kämpfen Republikaner (seit 1910 ist Portugal -zufällig und wegen eines Deutschen !- Republik), Monarchisten, die Kirche, kriminelle Killernaturen, Profi-Bombenleger, Weltverbesserer aller Art, Carbonaria und Freimaurerlogen...... gegeneinander und miteinander.

In Porto haben diese Freiheitskämpfer im Jahr 1891 schon einmal einen Aufstand verübt, aber mußten kurze Zeit später angelegentlich wieder in den Untergrund.

Die Grupo Radical (rücksichtslose Gruppe) war wohl eine der vielen Geheimgesellschaften, bessergesagt: Terrorbanden, die sich in Portugal im Untergrund prügelten.

Elegant auf portugiesische Art, traf man sich wahrscheinlich zu konspirativen Treffen in öffentlichen Cafés.
Bewußt formgestaltend protokollarisch korrekt wurden höchst geheim die allergeheimsten Informationen verheimlicht und deshalb schriftlich verfügt:

Exmo. Capitão de artilharia Raimundo Meira
A comissão executiva do Grupo Radical Defesa da República reunido em sessão, tendo em vista os grandes serviços por Vexa. Prestados em prol da República, e sendo de urgente necessidade que alguém dirija com capacidade os destinos deste importante grupo, resolveu por uma unanimidade que Vexa fosse nomeado Chefe Supremo deste grupo, e que ficassem incondicionalmente à disposição de Vexa os cidadãos filiados que o compõem.
A comissão:
João José de Carvalho Lima, Rua Bonfim 113;
José Pedroso de Lima, Rua Bonfim 113;
José da Costa, Campo do Rou 24, Massarellos;
António José d’Almeida de Carvalho, Sargento reformado. Quartel da Serra do Pilar;
José Afonso, Rua Pinto Bessa 597;
José Lopes d’Oliveira, Rua do Bonfim 113.

Saúde e fraternidade

Porto, 7 de Julho de 1912
 
Sehr geehrter Hauptmann der Artellerie

Das Entscheidungsgremium der Grupo Radical zur Verteidigung der Republik hat in der Versammlung in Anbetracht der großen Dienste, welche Sie für die Republik geleistet haben und weil es dringlich ist, daß jemand mit Fähigkeit die Ziele dieser bedeutsamen Gruppe leitet, mit einheitlichem Beschluß entschieden, daß Sie diese zum Chef Supremo (Höchstem Chef) ernannt werden und die angeschlossenen Bürger, die dieser Gruppe angehören, Ihnen bedingungslos zur Verfügung stehen.
....die Unterzeichneten.....
Gesundheit und Brüderlichkeit !


Anmerkung:
Über diese "Grupo Radical" ist nichts weiter bekannt.....
Eine Zeitungsnachricht gibt uns Einblick, was damals in Porto los war:
 
"Não admira que só no cemitério de Miragaia um policia distraído tivesse encontrado mais de 3000 bombas."
 
 Es verwundert nicht, daß auf dem Friedhof von Miragaia (Porto) ein herumspazierender Polizeibeamter mehr als 3.000 Bomben fand.
 
aus dem Buch:
O poder e o povo – A revolução de 1910,
- pag 265 e 266 -
Publicações D. Quixote - 1975
 
Quelle:
Cartas Portuguesas 

Posted by Ralf at 4:28 PM BST
Updated: Saturday, 7 July 2007 5:52 PM BST
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Friday, 6 July 2007
Nationaldichter der Portugiesen, Luis de Camoes, nennt die Deutschen eine Rindvieh Herde

Klartext , das meint er:
Die Deutschen sind doof wie Ochsen
statt gegen die Türken zu kämpfen
bekriegen sie sich untereinander

Luiz Vaz de Camões (1524 - 1573


Der Nationaldichter Portugals, der als hungernder Bettler starb, hat seinen Landsleuten versucht einzureden, daß nur Portugiesen die braven, treuen, ruhmreichen, vorbildlichen Kinder Gottes sind.
Franzosen, Engländer alles nur verlogener Abschaum
Über die Deutschen sagt er folgendes und erinnert an die Deutschen Bauernkriege (ab 1524) sowie an die Türkenkriege, insbesondere an die Schlacht von Mohács (1526) 

Lesen wir was Camões zu sagen hat

Lusidas
VII. Gesang (Canto VII)

Vede-los Alemães, soberbo gado,
Que por tão largos campos se apascenta,
Do sucessor de Pedro, rebelado,
Novo pastor, e nova seita inventa:
Vede-lo em feias guerras ocupado,
Que ainda com o cego error se não contenta,
Não contra o soberbíssimo Otomano,
Mas por sair do jugo soberano.

Seht Euch die Deutschen an, eingebildete Rindviecher Herde,
Die auf solch weiten Weiden sich satt grast
Dem Nachfolger Petri, rebellisch,
Neuen Hirten, und eine neue Sekte erfindet:
Seht die Herde mit häßlichen Kriegen beschäftigt,
Die sogar mit dem blindem Irrtum sich nicht zufrieden gibt,
Nicht gegen die am allermeisten eingebildeten Türken
sondern um dem Gespann ihres Herrn zu entweichen.

-Quelle-

Camões war auf dem rechten Auge blind.
Es wäre schön, wenn die Dinge so einfach lägen......

Nur die Portugiesen haben Dank Camões seither leider einen unauslöschlichen Komplex.

Posted by Ralf at 2:31 PM BST
Updated: Friday, 6 July 2007 9:07 PM BST
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Thursday, 5 July 2007
Portugal im paepstlichen Wuergegriff (Interdikt) - Koenig Dinis endet Streit mit Bischof von Porto (1282)

Man könnte die Zeit den "Portugiesischen Frühling" nennen:

Portugals König wollte sich -wie die Tschechen vom Großen kommunistischen Bruder - vom Joch des Heiligen päpstlichen Vaters befreien.

Das haben aber große Brüder nicht gern:
Erst müssen sie bei den Verteibungen, Raub und Totschlag (Sudetendeutsche/Araber) das eigene Leben risikieren.......
und dann plötzlich wollen die Kleinen Gernegroß keinen Tribut mehr zahlen.

Kaum hatte König Alfons III. (1210 - 1279) ganz Portugal von den Arabern"zurück"-erobert und Frieden mit den Alteigentümern Nordportugals (Kastilien) geschlossen, wollte er doch tatsächlich frechgeworden selber Herr im Hause sein !

Man kann die Wut der Russen bzw. des Papstes verstehen...mal als Russe oder Papst gedacht !

Unvorstellbar heute:
In Portugal schweigen die Glocken und gähnende stille Leere in den Kirchen....nur moscas (Fliegen) überall....Interdikt  !

Als Thronerbe Dinis (1261 - 1325)  seine Herrschaft antritt, ist guter Rat teuer. Es muß so schnell wie möglich ein Ausgleich, ein Einvernehmen mit der Kirche und den Kirchenleuten her.

Beispiel:
Porto (Machtbereich: Bischof)
vs.
Gaia
(Machtbereich: König)

Problem:
Beide Haefen des Flusses Douro liegen sich gegenueber
wem stehen die Hafenzölle zu ?

Vertrag vom 28.4.1282

(Mit meinen Worten)

Wie vom Bischof Dominus Vicente Mendes (1261 - 1296)
Herrscher in und über Porto gefordert wird die von König Alfons III. rechtswidrig, den damaligen Bischof Dominus Julião benachteiligend und gegen die Tradition aufgewungene Regelung einer hälftigen Teilung der Hafenzölle für Warenladungen der am Kai der Stadt Porto ankernden Schiffe, jedoch einer alleinigen Vereinnahmung der Zölle vonseiten des Königs für alle Waren, die in am Kai des Kastells Gaya (heute: V.N. Gaia) angelegten Schiffen gelöscht werden, aufgehoben.
Von nun an gilt die Regelung, daß egal wo ein Schiff anlegt, der Bischof immer 2/3 und der König 1/3 der Hafenzölle erhält.
Hafenzölle werden auf Waren erhoben, die zum Verkauf bestimmt sind.

Inhaber von Sonderrechten (vergleichbar mit Privilegien von Funktionären in kommunistischen Staaten-Anm.), namentlich die nach dem Couto -Recht Immunität besitzen, müssen keine Abgaben leisten.

Für alle Waren, die auf dem Landweg nach Porto oder Gaia gelangen, gilt die bestehende Regelung einer hälftigen Aufteilung der Stadtzölle, egal ob zum Verkauf bestimmt oder nur zum Transit.

Es wird den Bewohnern von Porto ausdrücklich verboten,

trigo ou outro grão
(Weizen oder anderes Korn)

auf dem Land der Terra de Santa Maria (?) einzukaufen, damit die Bauern das Getreide in die Stadt bringen.

Es wird den Bewohnern von Gaia ausdruecklich verboten

pão
(Brot)

von auswaertigen Baeckern zu verkaufen.
 
...
Da denkt man, so als Koenig hatte man ein schoenes Leben, und erfaehrt zufaellig, dass ein Koenig echt Stress hatte....

________

Quelle:
Centro de documentação

( Erstaunlich und nachahmenswert, was sich Portugals Archivare leisten !)
 

Posted by Ralf at 2:07 PM BST
Updated: Thursday, 5 July 2007 2:46 PM BST
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Die Namen der bekanntesten juedischen Pioniere in Nordamerika, die aus Portugal kamen
 
Portuguese Sephardim
Pioneers in America
 
SOURCES
They Led the Way, The Creators of Jewish America, Harry A. Ezratty

First Facts in American Jewish History, Tina Levitan
The Jews in Early American, Sandra Cummings Malamed
Jews on the Frontier, Rabbi I. Harold Sharfman
 
 
obrigado mplopes  

Posted by Ralf at 8:41 AM BST
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Wednesday, 4 July 2007
Portugals Erben in Goa (Indien) und ihre Sprache (Konkani)

Es gibt eine Million von ihnen.
Sie haben das höchste Pro-Kopf Einkommen ganz Indiens.
Ihr (Volksgruppen-) Vertreter heißt Churchill Alemão (Deutscher Churchill)

Die katholischen Nachfahren der Portugiesen
in Goa

 
Livia D´Silva
besingt die Liebe zur Sprache
Kongani
 
Goa ist stolz auf seine Vergangenheit
als Teil Portugals
jedenfalls gibt es keine Stadt in Portugal,
die Vasco-da-Gama heisst (siehe videolink Liste)
 
so lebte es sich als Dekan aus Braga (Nordportugal)
Palacio do Deão
 
Videolink Liste 
 
Goa Net (Seite der Unabhaengigkeits Befuerworter)
 
A Vida em Deli (Blog eines portugiesischen Journalisten in Indien) 
 
Weitere Beiträge über Portugiesen in Goa
 
Berühmte Persönlichkeiten
aus
Portugal -Goa
 
 
Galeria de Goeses Ilustres:
José António Ismael Gracias (1857-1919)
4/5/2007  
 
Galeria de Goeses Ilustres:
Paulino Dias (1874-1919)
17/4/2007  
 
Galeria de Goeses Ilustres:
Abade Faria (1756-1819)
18/12/2006  
 
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Bernardino João Salvador Gracias (1889-1966)
13/8/2006  
 
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João Carvalho (Johnson; 1913-1996)
4/4/2006  
 
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Constâncio Roque Monteiro (1907-1980)
30/9/2005  
 
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Dada Vaidyá (1859-1947)
12/11/2004  
 
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Shenoi Goembab (1877-1946)
2/10/2004  
 
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Joaquim João Roque Correia Afonso (1859-1937)
1/7/2004  
 
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Acharya Dharmananda Kosambi (1876-1947)
15/5/2004  
 
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Silva Teles (1860-1930)
27/2/2004  
 
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Propércia Correia Afonso (1882-1944)
2/1/2004  
 
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António Bernardo Bragança Pereira (1883-1955)
22/11/2003  
 
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António Caetano Pacheco (1800-1850)
19/9/2003  
 
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Maestro António de Figueiredo 1903-1981 (1)
16/8/2003  
 
Galeria de Goeses Ilustres:
Maestro António de Figueiredo 1903-1981 (2)
16/8/2003  
 
Galeria de Goeses Ilustres:
Mariano Gracias (1871-1931)
30/6/2003  
 
Galeria de Goeses Ilustres:
Panduronga Pissurlencar (1894-1969)
20/5/2003  
 
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Monsenhor Rodolfo Dalgado (1855-1922)
23/4/2003  
 
Galeria de Goeses Ilustres:
Gama Pinto (1853-1945)
21/3/2003  
 

Posted by Ralf at 5:00 PM BST
Updated: Wednesday, 4 July 2007 6:08 PM BST
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Portugiesen geben den beiden Laendern Go-Joseon & Hanguk einen (neuen) Namen: Korea
Yenal, Yenal....(es war einmal)
ein Land, das keiner kannte.

Koreaner
in Trauerkleidung
 

Mutter mit Kind
in ihrem Haus in Korea

-Quelle: Ewa A Tale Of Kora-



Bis portugiesische Priester kamen, aus Richtung China:

Aber welchen Namen hatte dieses Land ?

-Quelle-

 

Ob das heute noch irgendjemanden interessiert ?
Vielleicht.
Denn man kann sich an Hand dieses Beispiels vortrefflich seine Gedanken machen, welche Zauberkräfte wohl die Portugiesen damals befähigt haben, Hochleistungen zu vollbringen, die Welt und vorallem die Herzen von vielen Ungläubigen zu erobern.

Die selben Portugiesen, die heute um europäische Trinkgelder und  europäische Hilfsspenden betteln.
Und in China um Investitionen......

Alles, was in Portugal mit Weltruhm und historischer Bedeutung funktioniert, ....das geschah/geschieht unter diktatorischer Führung:

Christusorden (Seefahrt), Jesuiten (Weltreich) Pombal & Salazar (Wirtschaftswunder & Wissenschaft), Belmiro Azevedo (newcomer- Handels- & Industrieimperium), Opus Dei (Bankerschmiede), Balsemão (Medienkaiser),  Pinto da Costa (Fußballpapst), Mourinho (Fußballtrainer), Figo und Ronaldo (Fußballgötter)...usw.


Posted by Ralf at 1:00 PM BST
Updated: Wednesday, 4 July 2007 2:43 PM BST
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Historische Fotos aus Portugal: Der Beruf des Faekaliensammlers (homen da pipa)
In Portugal herrschten seit Verschwinden der Römer und dann wieder nach ruhmreicher Vertreibung der arabischen Ingenieure unvorstellbar grauenvolle hygienische Zustände.

Nicht in den Häusern der Reichen.....denn diese waren an ewig reichlich sprudelnden Quellen gebaut.

Aber in den Gassen (travessa) der Landbevölkerung....in den engen verschlungenen Nebenstraßen (ruela) der Städte.

So wars im Algarve
 
Der Fäkalienssammler bei der Arbeit 

Carroça da Pipa
(Karren mit dem Faß)
 
Liebevoll Carroça da Caca (Kackekarren) genannt 
 
In Olhão (Algarve) im Einsatz seit ewigen Zeiten
bis 1931 - da wurde ein Kanal gebaut.

Der Fäkalienwagen war bis Ende der 70er Jahre
noch als Müllabfuhr Karren im Einsatz
 
Anmerkung:
Die Hafenstadt Olhão war stets von ungeheurer strategischer Bedeutung.
Wie der Name Olhão (Riesenauge -gemeint ist Grosse Wasserquelle) sagt, war die reich sprudelnde Wasserquelle für die Schiffahrt als Tankstelle ihrer Proviantfässer berühmt.
 
Und das Herstellen von Seife war ein Staatsmonopol und die (billige) Herstellung verboten.

Erst Pombal wird die Herstellung von Seife freigeben, und macht sich einmal mehr bei den Adligen und Monopolinhabern verhaßt.

Einem deutschen Feldherr in englischen Diensten, Graf Lippe, war nämlich während des Siebenjährigen Krieges aufgefallen, dass die portugiesischen Soldaten unerträglich und entsetzlich stanken.......
 
Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll. 
 
__________
 
Quelle:
Museu Fotografico de Olhao

Posted by Ralf at 9:41 AM BST
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Tuesday, 3 July 2007
"Ralfs Suchmaschine" aus Blogs, Blogrolls & Links von mir auserlesener Autoren

Meine personalisierte Google-Suchmaschine erfaßt: 

Etwa 33 Blogs von mir regelmäßig besuchter Autoren.
Sämtliche sites, zu welchen diese Autoren in ihren jeweiligen Blogs verlinken.
Sprachen: Englisch, Portugiesisch, Deutsch

Test:

"Ralfs Suchmaschine"
(homepage)

 


  Google Custom Search

Posted by Ralf at 6:56 PM BST
Updated: Tuesday, 3 July 2007 10:07 PM BST
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