Gedanken ueber Sinn und Zweck der Menschlichkeit
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Friday, 1 June 2007
Barros Basto bei Cecil Roth - eine Perspektive fuer Marranen
Uebersetzung aus der portugiesischen Sprache des Beitrags von:

Alexandre Teixeira Mendes
vom 31.5.2007
im Blog
LADINA
 
Die Marranen [Maranos (sing.) -  Maranussim (pl.) Anm.] , die sog. Kryptojuden, sind mit dem Namen Barros Basto (1887 - 1961) verbunden und mit einem Prestige tragendem Erbe, im wahrsten Sinne des Wortes: Pre = fest, stringere = schnueren.
Dieses hat auch Cecil Roth (1899 - 1970 fasziniert und angezogen.

Das Portugal der Marranen spielte bei Cecil Roth eine ueberaus vorrangige Rolle. Die marranische Einzigartigkeit ist ohne Zweifel eines der fundamentalen Themen der Historiographie Cecil Roths: ein unvergleichlicher normativer Hauptpunkt, welcher in Folge das Krypto-Judentum in das Zentrum der modernen Historiographie stellt.

Das Werk von Cecil Roth stellt einen wesentlichen Abschnitt dar im neueren Hinterfragen des Marranentums und eroeffnet sichtbar den Raum zum Nachdenken - Gedankenanstoss und/oder eigene Wiedererkennung- der hohen Moral der Marranen (von (un-)vermittelbarer Art und Charakter, Wuerde und Sittlichkeit).
Dieses Werk selbst ist bereits ein unverzichtbares Hilfsmittel fuer jeden Forscher.

Seine Buecher sind somit demjenigen, welcher sie aufmerksam nutzt, viel mehr grundlegend als sie auf dem ersten Blick erscheinen.
Wir koennen ihm die Idee eines Pioniers zuschreiben.

Seine Nachueberlegungen zur marranischen Erfahrungen spiegeln sich in seinem Versuch, die sonderbare Eigenheit und absolute Einzigartigkeit zu begreifen.
Es hat den Historikern schon viel Muehe gekostet und kostet es weiterhin, diese Psychologie (der Ein- oder (Ver-)stellung) des portugiesischen Krypto-Judentums zu entschleiern als ein System von Glaubensinhalten und Handlungen , die man grob betrachtet als synkretisch bezeichnen kann (es gibt in seinen sozialen und kulturellen Ebenen von anfang an ein fruchtbares Feld gegenseitiger "Ansteckung")
 
Das Marranentum, in seiner Gesamtheit, bezeichnet die notgedrungene Stellung der enteigneten Juden und bekundet ein beeintraechtigtes geistiges Leben inmitten eines katholischen Umfelds, in welchem es sich entwickelte.
Es sei daran erinnert, dass die marranische "Verwobenheit" empfaenglich ist fuer Einschuechterung und gewisse Druckausuebung im Raenkespiel der Geschichte bis in unsere Tage (was im portugiesischen Umfeld bisweilen tragische Ergebnisse hervorrief)

Dieser kritische Angelpunkt des portugiesischen Krypto-Judentums -welcher zurueckgeht auf das Buch von Samuel Schwartz (1878-1952) "Die Neu-Christen in Portugal im 20 .Jahrhundert"  (Lissabon, 1925, Verlag Empresa Portuguesa de Livros Lda.) und das weltliche Erbe der Marranen behandelt, was insbesondere in den Ueberlieferungen und den geheimnisvollen Gebraeuchen in Belmonte gegenwaertig ist- lieferte uns die notwendigen Mittel fuer eine Analyse unseres vaeterlichen "heimlichen" Erbes, damals noch eine hebraeische Jahrhunderte alte Religion, und wenig geschaetzt unter Zeitgenossen.

Dieses heteroclitische [wunderliche Anm.] Buch, voller werthaltiger Informationen, gibt insoweit auch Gebete und Andachten wieder, verba visibilia marrana, sichtbare Worte, aehnlich in Form und Stil den Piutin (liturgischen Gedichten).
 
Erzaehlte Identitaet
 
Cecil Roth, wie man weiss, beginnt seine Analyse ohne Voreingenommenheit gegenueber der seinerzeit teils verleugneten teils vergessenen sephardischen Vergangenheit als ein bedeutender Geschichtsforscher zu Beginn der 30er Jahre, eine Epoche, in welcher der Hoehepunkt der Rettungsbewegung fuer die Marranussim stattfindet angefuehrt von Barros Basto und dessen erkennbarer Ausgangspunkt Trás-os-Montes ist und die Beira-Laender, der Inbegriff einer ganzen Generation, welche vor allem eine juedische Identitaet suchte (ebendas, was der Philosoph Alasdair MacIntyre mit dem Namen versah: Erzaehlte Identitaet.)

Im Kernpunkt seiner Nachforschungen stehen die Marranen und eben die Wurzeln der religioesen Symbolik dienen -im Verlauf einer historischen Reise- bestens als Richtschnur und Denkanstoss.
Waehrend seiner akademischen Laufbahn an der Universitaet von Oxford nimmt er wiederholt und immer unterschiedlich seine Nachforschungen um das Marranentum auf, die unleugbar die Historiographie der 40er und 50er Jahre praegten.
Es zeigt sich indes eine Regelmaessigkeit:
Die Beachtung dessen, was man durchaus einen Marranianismus nennen koennte, was Cecil Roth die "die romanhafteste Episode der ganzen Geschichte" nennt, hebt sich durch ihre spezielle Einigartigkeit hervor.

Sogesehen verwundert seine Freundschaft mit Barros Basto nicht, der einer der Begruender der Rettung der portugiesischen Marranen war, welchen der Autor des Buches "A History of the Marranos" erst in 1929 kennenlernte.
Erinnern wir kurz an die wesentlichen Etappen dieses Prozesses.
 
Unumgehbare Persoenlichkeit
 
Im Studium des Marranentums, ich welchem sich die Ueberlegungen von Cecil Roth entfalten, ist es unmoeglich, sich nicht eingehend mit dem Typus eines Neu-Christen zu beschaeftigen, was fuer ihn der Antrieb in der unumgaenglichen Person des Barros Basto war: von daher ruehrt eine Beziehung, welche eine grundlegende Entfernung von seinem Forschungsgebiet verursacht (was die blosse Geschichtsaufzeichnung des Marrianismus war).
Als ein anspruchsvoller und informierter Schriftsteller, mit bodenstaendiger talmudischer Ausbildung, oeffnet er ihm einen Spalt breit, soweit wie moeglich, den Schleier der Geschichte der Marranen.
Nun denn, was schrittweise klar wird, vorallem nach 1929, als sie sich kennenlernten, ist , dass die Verinnerlichung eines marranischen Bewusstseins bei Cecil Roth nicht laenger eine losgeloeste Vorstellung ist.
In den Jahren 20er - 30er hatte sich der Krypto-Jude (wie der Marrane) zu einer "Unbelegbaren Figur" gewandelt. Er gibt zu, zumindest nach diesem Zeitpunkt, seinen Wunsch, dieses erhabene und lange Vorhaben einer "Geschichte der Marranen" niederzuschreiben. Dieser Versuch, wo sich eine begeisternde Kultur verbindet, ein Charakter eines gebildeten Historikers mit der alten Gewohnheit und aller bedachtesten Vorgehensweise, beanspruchte nicht, saemtliche Fragen erschoepfend zu beantworten.
Seine Absicht war, die marranische Originalitaet wieder aufzugreifen: den Marranismus in Bewegung.

In der ernsthaften, profunden und aufrichtigen  Nachbetrachtung  der hauptsaechlichen marranischen Figuren - in jeweiligen Zeitepochen und Plaetzen der Vergangenheit und Gegenwart, in welchen sich der Marranisus wie eine "Nation" ausbildete- unser Autor studierte die Bandbreite der Geschehnisse der historischen Vergangenheit und die Hindernisse, die man gegen die Existenz und einen gegenwaertig vollauf gelebten Glauben errichtete.

Regelrecht fasziniert von den Fragen zur "Religion der Marranen" diesem beguenstigten Ort eines Synkretismus, welcher zumeist nichts als ein Relikt der Vergangenheit ist, hat Cecil Roth eingehenst dessen vielschichtigen Kern und seine konkreten historischen Erscheinungsformen untersucht (wobei er eine grosse Vertrautheit mit alten Themen des Krypto-Judentums zeigte)
Unser Gelehrter hat schliesslich ziemlich gut den Mittelpunkt der vielschichtigen Beschaffenheit einer juedischen Historiographie verkoerpert -ein Weg zur "Entzauberung"- was sich in dem erstaunlichen Unterfangen einer Untersuchung verdichtet, die ueber die Jahre nich nachlaesst zu wachsen.

Der charismatische Einfluss von Barros Basto auf Cecil Roth - stets gegenwaertig seine erzieherische Wirkung, Unterscheidung, eingedenk eines Volks-liberalen, am Ende des Jahrhunderts im historischen Umfeld, re-ligion(nierte) verschiedenste Erfahrungen mit einer speziellen Beharrlichkeit- dieser Einfluss ist gut gegeben in jenem anglo-juedischen Historikers , bekannt fuer seine genialen Ideen und wagemutigen Erlaeuterungen.
Die Freundschaft, die gewinnende Beachtung, sogar noch nach dem gemeinen Gerichtsverfahren wegen der Anklage von Homosexualitaet gegen Barros Basto-, die im Jahr 1943 zu seiner uneherenhaften Entlassung aus dem Militaerdienst fuehrte, was eine "Ermordung" von ihm gleichkommt: seiner Identitaetund Persoenlichkeit in rechtlicher sowie moralischer Hinsicht.

Von Anbeginn an, eckte Barros Basto mit der doppelten Feindseligkeit Portugals an- dem Totalitarismus des Estado Novo mit seinen strengen  unterdrueckenden Einrichtungen und umzingelten fundamentalen Freiheiten nachdem er diese unterstuetzt hatte- was seine Bewegung der Rettung antrieb, war letztendlich die Aufregung und Feindseligkeit der herrschenden Machthaber der traditionellen sowie archaischen Rechten (die kirchlich-einheitlichen, monarchisch rechthaberischen, staendischen und juedisch reaktionaeren Sektoren).
 
Die Bedingung der Marranen
 
Dieses "Schluessel-Treffen" des Cecil Roth mit Barros Basto, wenn wir ihm seinen vollstaendigen Sinn geben wollen, hat beiden Seiten viele Vorteile eingebracht.
Im nachhinein war die Unterstuetzung vonseiten Cecil Roth fuer die "Rettungs Bewegung" Ausschlag gebend und insoweit, zeifelsohne, hatte Barros Basto ihm gegenueber stets eine Dankesschuld.
Der Gelehrte aus Oxford, den die Persoenlichkeit von Barros Basto begeisterte schrieb: "Der Mann, mit dem ich mich erstmals traf, ist ohne Zweifel einer der bedeutensten hebraeischen Persoenlichkeiten unserer Zeit"
Natuerlich muss man diese freundliche Ehrerweisung nicht nur historisch verstehen, sondern auch im Umfeld der sich allmaehlich entfaltenden und vertiefenden Bewegung der Rettung der Marranen.
Es ist zu betonen, dass dieser Arikel im selben Jahr veroeffentlicht wird mit den Nummern 25 -Porto- Tebet 5690 Jahr IV- und 26- Porto- Kislev 5690 (1929 e.v.) Jahr I,- der Stelle der Comunidade Israelita zu Porto- Ha-Lapid -unter Leitung von A.C.de Barros Basto (Ben-Rosh) in einer Uebersetzung aus dem italiensichen von José Pardo Roques.

Aber es gab noch andere Ursachen, ausser denen die vornehmlich gefuehlsmaessig erscheinen, derenhalber Cecil Roth sich fuer Barros Basto begeistert zeigte.
Andere, ganz ohne Zweifel, haben in ihren Ansichten ueber Barros Basto kurzsichtig und engstirnig gefehlt. Barros Basto machte sich stark nicht nur als Wiederhersteller der alten marranischen Tradition, so echt wie moeglich, was ihm die Anerkennung der nicht-orthodoxen einbrachte, sondern auch als relioeser Fuehrer und aufmerksamer Mitbuerger hinsichtlich der republikanischen "buergerlichen Tugenden", was ihm die Kritik vonseiten der Konforisten und Reaktionaere einbrachte. Um seine Aufgabe zu erfuellen war er genoetigt, sein Vorgehen zu berechnen, versuchsmaessig zu beherrschen, dem Allgemeinwohl zu unterstellen. Gepraegt von einem aussergewoehnlichen politischen Gefuehl, und ,darueberhinaus, pragmatisch -die Kunst, Entscheidungen zu treffen, insbesonders- bietet er die Stirn den staendigen Notfaellen, den unerwarteten Huerden, Ueberraschungen, Folgeergebnissen, Hinterlistigkeiten und Machenschaften, die bisweilen die Rettung zu behindern scheinen.

Wir haben es bereits gezeigt:
In dieser olympischen Einstellung bei seinen Handlungen hat er oftmals Verwirrung und Irrtuemer hervorgerufen. Er hat sich gegen einen Kreuzweg der Geschichte gestemmt: er stritt gegen die Bequemlichkeit und soziale Gleichgueltigkeit; gegen die Machenschaften der Hintermaenner, gegen Noetigungen und List, Doppelzuengigkeit und Heimtuecke einer willkuerlichen Staatsmacht.
 
Anziehungskraft
 
Von der Persoenlichkeit beeindruckt, denn Barros Basto hat ein garnicht bequemes Gemuet, "wahrscheinlich die Persoenlichkeit mit mehr Anziehungskraft, je mehr ich mich ihr genaehert hatte" , wie er in seinem Tagebuch vermerkt - Cecil Roth meint seine Emsigkeit und Tatkraft bei der Einbeziehung dieser grossen sozial-historischen Herausforderung waehrend der Rettung. Barros Basto ist nicht selten zur Legende geworden und erreichte die Erhoehung zu einem Helden. Zumal seine Tat sich in eine Wiederbelebung saemtlicher juedischer Kraefte uebertrug: erreichte er breite Annerkennung. Seine Vorgehensweise betraf einen Anbeginn ex ovo mit einer unterschiedlichen Gemeinde, aus welcher neue Rabbiner kamen. Der Schluessel bestand darin, eine unterschiedliche religioese Praxis einzufuehhren mit angemessener sefardischer Liturgie: die Errichtung von Seminaren, zu welchen die Lehrer aus Europa eingeladen wurden und die Staerkung der schrittweisen unmittelbaren Verbindung zu dem leitenden ittelpunkt der Rettung der Marranen- Porto und Theologisches Institut. Seine Zielrichtung seines "Vorhabnes" war nicht die Flucht aus der Welt sondern die Weltverbundenheit. Hierbei muss noch betont werden wie sokratisch seine Lehrweise war- genau, eindeutig- und muendlich mitgeteilt, selbst bei ausserordentlich hinderlichen Umstaenden.

Eine marranische Berufung, in all ihrem Umfang, zeigte saemtliche Bereiche der Existenz von Barros Basto. Durch seinen Dienst gewann und formte er Marranen (mit der Hilfe von Mitarbeitern und Mithelfern, die in der Lage waren, die caritativen, liturgischen und gemeinschaftsbezogenen Aufgaben zu bewaeltigen)
Mehr noch: Auf messerscharf intelligente Weise, ohne Propaganda im grossen Stil zu machen, klaerte er die Wege der Erhellung und der Tat- er bestimmte die Strategie- auf dem Weg der spirituellen Richtung.
 
Unsichtbares Haus 
 
Es gibt noch heute eine lange und vielschichtige Diskussion ueber das Marranentum wie es Cecil Roth geschichtlich aufgearbeitet wurde (welcher dessen "unsichtbares Haus" wiederfand). In der aktuellen Problematik hat es einen vollends sichtbaren Tatbestand: Die Anerkennung des marranischen Abenteuers, das sich schlussendlich in eine vielschichtige psychlogische Erfahrung verwandelte.
Namentlich in Portugal hat der Marrane seine Un-bedeutung zurueckgewiesen. Die Marrano, wie die Chuetas [spanische Juden auf Mallorca Anm.] blieben aussen vor und eingeschraenkt in ihren spirituellen Moeglichkeiten (selbst innerhalb eines verschiedenen Umfelds und Situationen). Deshalb wird man es entdecken, sobald man sich mit der Art und Weise, wie ein Marrano sich unter die kulturvermengte Anleitung begibt, naeher beschaeftigt, was eine zusammengesetzte Berufung ist, in Anbetracht beengender Umstaende oder Widerwaertigkeiten, Versetzungen von Grenzen (innere und aeussere) unter dem Zeichen eines defensiven Kompromisses:
Der heterodoxe Synkretismus.
 
(Alexandre Teixeira Mendes)
 
Ubersetzung: Ralf Wokan 
 

Posted by Ralf at 7:58 PM BST
Updated: Sunday, 3 June 2007 9:34 PM BST
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Alte Fotos aus Portugal. Der Kindertag eines Kindermaedchens (Ama)

Ein Kindertag in Portugal sah frueher so aus:

Schnappschuss
eines weitsichtigen Fotografen

"Tenha cuidado, menino"

"Habe Er Achtsamkeit, kleiner Junge "

 

Portugal war streng und ein ueberaus hoefliches Land.

Erwachsene Kinder siezen ihre Eltern noch heute.
Allerdings im "Einzahl" (er,sie es) und nicht wie im deutschen in Mehrzahl" (sie)

Wer aber erinnert sich in Deutschland an die Anredeform etwa wie:
"Haben Herr Hauptman schon gefruehstueckt ?"
Aber so spricht man sein Gegenueber in Portugal in korrekter Weise an. 

Und die Kinder ?
Selbstverstaendlich -dazumal- ebenso mit "Você" ,was woertlich Euer heisst und urspruenglich "Euer Gnaden" (Você mercê) lautete.

Eigentlich duerfen -heutzutage- inzwischen in Portugal Kinder  ihre Eltern so wie in Deutschland duzen.
Nur in den Neuen Oberschichten, wenn man in den altbekannten gehobenen Wohnlagen der Grosstaedte sein Haus hat oder nach dorthin kuerzlich umgezogen ist, dort wird wieder das hoefliche Você verlangt und in Familien gepflegt:

Kindermaedchen, ja sogar die eigenen Eltern "siezen" wieder ihre kleinen Kinder und vice-versa.

Was das alles am Tag des Kindes zu denken geben soll ?

Ohne Ammen, ohne Kindermaedchen, ohne Lebensraum fuer Jung und Alt -im Ausgedinge aber unter einem gemeinsamen Dach-, ohne Paedagogen und ohne Kinderfreundlichkeit im Katalog der Tugenden sind die salbungsvollen Worte unserer Profitpolitiker nichts als Schall und Rauch.....

Die Achtung, Hingabe, die Fuersorglichkeit und Liebe vor einer kleinen Persoenlichkeit waren frueher vielleicht garnicht mal so schlecht...... 

...

PS:

Auch sonst war frueher einiges viel besser !
Bitte lesen:
Was Grossmutter noch wusste !
Danke kid 37 !

Plakate zum Weltkindertag aus Portugal nach 1975
in Tó Colante  Dia Mundial da Criança


Posted by Ralf at 1:58 PM BST
Updated: Friday, 1 June 2007 3:56 PM BST
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Beruehmter japanischer Poet verbringt glueckliche Monate in Portugal

Eigentlich hatte er in Tokyo Wirtschaftwissenschaften studiert.
Im Weltkrieg war er in China als Berichterstatter.

Seine Romane und Gedichte wurden beruehmt, weltberuehmt.

1951 erhaelt er den NAOKI Preis 
Seine Reisen fuehren ihn durch viele Laender auf saemtlichen Kontinenten.

1970 kommt er nach Portugal - auf Durchreise.
58 Jahre alt, vielleicht mit Schwermut im Herzen.
In Portugal bleibt er. Unvorbereitet. Ein Fremdling aber gluecklich.

Der Strand von Santa Cruz (Praia de Santa Cruz) fasziniert den japanischen Naturliebhaber.
Ein streunender Hund wird sein Gefaehrte.
Ein Junge schenkt dem freundlichen Fremden einen Pintassiglo (Stieglitz).
In der Eckkneipe, bei Wirtin Anabela, lernt er portugiesisch.
Bald sind auch die Fischer seine Freunde, die Angestellten vom Friseurladen, und Odete und Carolina, seine Aufwartefrauen lehren ihn, wie man im Schrebergarten Spinat (espinafres) anpflanzt, Steckrueben (nabos) und Spitzkohl (couve) und welche Blumen am schoensten bluehen.
Die Fuelle an Farben und die Frische des Gruens im Garten, der Saft portugiesischer Fruechte, das Sonnenlicht und die Herzlichkeit portugiesischer Menschen verzaubern ihn

Kazuo Dan (1912 - 1976)
als Gastgeber
mit seinen portugiesischen Freunden 
 
Allabendlich laeuft er zur Kueste, um den Sonnenuntergang zu sehen.
In Gedanken an eine historische Persoenlichkeit, deren Schicksal man vielleicht mit den Selbstzweifeln eines Wallenstein vergleichen koennte und gleichfalls in einem Epos verarbeitet wurde, wie Taira no Kiyomori (1118 - 1181)   sitzt Kazuo Dan auf einem Felsen und ruft der hinter dem Horizont verschwindenden Sonne hinterher..... die gefluegelten Worte Kiyomoris :

"gib sie mir wieder, gib sie mir wieder"
 
Die Sonne des Strandes Santa Cruz
war wie sein Lebenselixir

Rakujitsu wo
Hirohini yukamu
Umi no hate

Ein Haiku im Geiste von Matsuo Basho
zu Ehren von Sta. Cruz 

Sonne schoen versinkt
Ach nur, koennt´ich Dich holen
am Meeres Ende

Kazuo Dan reist nach Japan.
In Kuerze , hatte er gesagt, wuerde er wiederkommen.
Doch Kazuo Dan stirbt.
Kurz vorher, noch im Sterbebett, hat er seinen (autobiographischen ?) Roman zu einem Ende bringen koennen.
Ich habe keinen offiziellen Titel auf deutsch gefunden.
Er muesste in etwa folgendermassen lauten:

"Der Mensch der Leidenschaften"

Seine portugiesischen Freunde haben ihn noch heute nicht vergessen.
Dort, wo er in Portugal zuhause war,  haben sie  die Strasse nach ihm benannt.
Und sie haben ihm ein Denkmal gesetzt.

Die Seele eines Portugiesen und die Seele eines Japaners sind sich artverwandt :
Traurig, sehnsuchtsvoll, voll Weltschmerz, Saudade und Fado.....

______

Quellen:

1. Japão Japan  Obrigado Okawa Ryuko !

2. Erinnerung /Lebenslauf von Kazuo Dan (Freundeshkreis von Sta. Cruz)

PS: Uebersetzung des Haiku von mir (Kritik erbeten !)


Posted by Ralf at 10:58 AM BST
Updated: Friday, 1 June 2007 11:43 AM BST
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Thursday, 31 May 2007
Alte Fotos aus Portugal. Der Beruf des Calista (Fusspfleger)

"Ó Sôr Hilário, está aqui uma unha quase encravada"

"Oh, Herr Hilario, der Nagel an dieser Zeh´ist fast schon richtig eingewachsen"

 

_____

via e-mail, Obrigado Mario ! 


Posted by Ralf at 9:04 AM BST
Updated: Thursday, 31 May 2007 9:06 AM BST
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Wednesday, 30 May 2007
Portugals Fremdwoerter im Arbeitsrecht - Gedanken zum heutigen Generalstreik

Der Reichtum Portugals kam stets von woanders her:
In Afrika tauschten Portugiesen indische Muscheln gegen Gold.
In Brasilien arbeiteten Sklaven auf Zuckerplantagen oder gruben nach Gold.

Portugals Elite lebte fuerstlich von den Bewilligungen, Lizenzen, Zoellen, Abgaben....

Der Wert, der Sinn und Zweck von produktiver Arbeit war und blieb in Portugal weitgehenst unbekannt, die Gruendung von Gewerbebetrieben, Werkstaetten usw. in Handelsvertraegen mit England sogar ausdruecklich verboten.

Der Volk lebte von den kleinen Gemuesegaerten, die jedes Haus besass, von Gemuesesuppen, getrocknetem Fisch, Kastanien, vom bargeldlosen Tauschhandel...

Wollte das Volk meckern, sich bemerkbar machen, waren sogleich die Priester zur Stelle und organisierten "Prozessionen" (procissões).

Wegen der vielen auslaendischen Protestanten in den Hafenstaedten Lissabon und Porto wurden dort sozialkritische Protestveranstaltungen flugs in Fuerbitten umgewandelt und dann nur kontrolliert in Kirchen veranstaltet.

Die Elite Portugals Hand in Hand mit Kirche und den Armen !

Ein unabhaengiger Mittelstand, Unternehmer Hand in Hand mit ihren Betriebsangehoerigen, hatten in Portugal niemals eine Chance.
Obschon die Quote der Selbststaendigkeit in Portugal bald dreifach so hoch wie in Deutschland ist (2003).
Es handelt sich jedoch nur um kleine familiaere Firmen, wo ausgebildete Heimkehrer (ehemalige Gastarbeiter) arbeiten, die ansonsten wegen in Portugal fehlender groesserer Betriebe keine Anstellung finden.
Eine Sozialpartnerschaft nach Schweizer Vorbild ist in Ohren eines Portugiesen infolge dessen ein Oxymoron, naemlich scharfsinniger irrealer Bloedsinn.

Einschub:
Wegen dieses Sozialverstaendnisses schweizer oder deutscher Unternehmer/Fuehrungskraefte sind die Hoteldirektoren der grossen Hotels in aller Welt zumeist Deutschsprecher. Kein Englaender, Araber, Asiate, Portugiese auf dem Chefsessel wuerde jemals den Liftboy seines Luxushotels anschauen, geschweige denn mit Namen ansprechen, begruessen und motivierend nach Neuem fragen...
Einschub Ende.

Die staendig gelobten, verwoehnten, gepriesenen "Armen" in Portugal liessen sich -und so geschieht das noch heute- immer mobilisieren, wenn eigene Pfruende, Privilegien, Monopole und Machtstellungen (Einflusshandel) bekannt werden, zu Anzeige fuehren oder sonstwie in Gefahr geraten.

Wer mit den byzantinischen Hierarchien und Zustaenden in Portugal nicht einverstanden war musste/durfte/sollte auswandern.
Die Auswanderer und ihr Fleiss und ihre Verdienste im Ausland finanzierten damals wie heute massgeblich das elitaere portugiesische Staatsgefuege.

Die kurzen Epochen, in denen in Portugal das Leistungsprinzip -und nicht das Versorgungsprinzip- herrschte (Zeiten des Pombal und Salazar) gelten als Inbegriff des Grauens, der Unfreiheit, der Angst, des Redeverbots, der Bespitzelung, der Zuchthaeuser...

Portugals Elite lebt seit 1974 wieder wie ehedem:  fuerstlich von den Bewilligungen, Lizenzen, Zoellen, Abgaben....

hinzugekommen sind die EU-Subventionen.
Golfanlagen, Plantagen der giftigen Eukalyptus Baeume fuer die Zelluloseindustrie, unverkaufbare Ueberproduktionen, Schnellzuege, Flughafen und andere hipermoderne Giga-projekte usw, eben alles, was eine nachhaltige portugiesische Landwirtschaft, Fischerei oder  profitable portugiesische Mittelstandsbetriebe garantiert nicht brauchen, sogar behindert bzw. unrentabel macht, solche Projekte werden grosszuegig mit einer Schwemme von Foerdergeldern von der EU planmaessig ueberschuettet.

283.000 Bauern erhalten zwischen 0,6 Euro und 6.6 mio Euro an EU-Geldern ohne Rechenschaftspflicht (!) an gewissermassen zugeworfen  (Quelle).

Die Elite an den Honigtoepfen konnte bisher beliebig abgreifen.
Der Trick: von den Foerdermitteln wurden Unsummen zur Bezahlung irrwitziger zahlloser "Gutachten" einbehalten.
Auf 4 aermliche Bauern kommt 1 vornehmer Funktionaer im Agrarministerium....
Jetzt , ohje, versiegen diese Geldtoepfe.

Also muss gehandelt werden:

Feiertage und Prozessionen der Kirche von damals sind heute Folklore und sinnentleerte Volksbelustigung.

Feiertage und Prozessionen heutzutage werden von Gewerkschaften befohlen

Generalstreik in Portugal

Die Woerter "Greve Geral"
sind ein
Logo leit-motiv (sic !)
der Organisatoren
Gewerkschaft CGTP-IN

Das Wort Greve ist ein Fremdwort aus Frankreich !
Ein Hauptwort, zu welchem es kein Tuwort gibt.

Fazer greve : Man macht eine (!) Greve !

Spricht der Deutsche von Sitzstreik, dann sagt der Portugiese :
Greve de braços caídos: Greve der herabhaengenden Arme

Auch Arbeitgeber koennen in einen Greve patronal treten.
Das ist dann so etwas aehnliches wie Ausperrung.....

Obschon Portugal stets mit England geradezu verbruedert war, stammt das Wort Greve aus Frankreich.
Nur Lay-off wird im Sinne wie Kurzarbeit gebraucht.

Dort in Paris gab es eine Stelle an den Gestaden der Seine, wo das Ufer sanft bis hinunter zum Wasser reichte, wo der Boden fest und mit seinem festen Boden aus Kies/Kieselsteinen/Kiesbett (engl. gravel) das Be- und Entladen der Boote wie nirgends sonst beguenstigte.

Place de Grève
Nicolas-Jean Baptiste Raguenet (1715 - 1793) 
 
Wo Tageloehner auf Arbeit warten und Schiffer die Tageloehner treffen, dort sieht man die Unwilligen nicht "Platte machen"  (Jargon der deutschen Bettler) sondern "Greve machen"

Wie praktisch, dass sich dort die Buergermeister von Paris ihr "Hôtel" eingerichtet haben, dann fand der Platz einen Zweitnutzen fuer jedermann, eben fuer jeden Protestaufmarsch gegen die Stadtherren...

Protestierer auf dem
Platz des Greve
vor dem
L' Hôtel de Ville

Wofuer streiken heute die zumeist oeffentlich Bediensteten in Portugal ?
Betrachten wir das Plakat oben:

Precariedade 
(prekaere Ungewissheit)

Typische utopische Weltbetrachtung aus ur-katholischen Zeiten:
Von der Wiege bis zur Bahre
gibt Gott -kostenlos und fuer jedermann- das taegliche Brot
Die Chefs haben sich bloss unredlich dazwischen gestellt
und geben das, worauf jeder Portugiese einen heiligen Anspruch hat,
nicht pflichtgemaess an alle weiter

Flexigurança
(Biegesicherheit)

Eines der unverschaemtesten Neuwoerter der sozialistischen Politik:
Das Wort Segurança (Sicherheit) wird mit Flexi verballhornt.
An den genialen Vorteil soll der Portugiese
gefaelligst dankbar glauben,
quia absurdum, ut intelligam

Desemprego
(Entschaeftigung)

Man erkennt die feudalherrliche Umgangsform:
Man wird be-schaeftigt oder ent-schaeftigt
Tatsaechlich kommt dieses Wort doch
dem Kern des Problems naeher ?!
als die fatalistische Lebensluege des deutschen Wortes:
Arbeitslosigkeit
 
Desigualdades
(Ungleichheiten)

Typische Utopie kirchlicher und sozialistischer Hassprediger,
die eine faule Maria gegenueber der fleissigen Martha
bevorzugen und den Erfolgreichen einen Pharisaeer schimpfen.
Kirchen und Gewerkschaften als Steigbuegelhalter und Prediger
sind wie ueberall fuer die besonders krass bestehenden Ungleichheiten allein verantwortlich.
Die augenscheinlichen Lippenbekenntnisse sind
eine unertraegliche Irrefuehrung der Portugiesen.
 
 
Auch auf die Menschenwuerde nimmt hier wie anderenorts niemand Ruecksicht.
In Deutschland muss man sein Menschsein ja in die Obhut der Gewerkschaft  legen, sonst ist der Streik, den man beginnen will, ungesetzlich und verboten.

Als ob ein Streikrecht nicht allein dem Individuum zustehen muesste, unveraeusserlich, unverleihbar, ohne fremde Stimmenverwaltung.

Geichheit ?
Entlassung sind in Deutschland genehmigungspflichtig nur dann, wenn sie "Massen" betreffen, der Einzelne ist dem Gesetzgeber schnuppe.
 
Man kann heute viel ueber die besonders von Diktator Salazar verhaetschelten und von Demokraten mit verbrieften Utopien gefuegig gemachten Beamte (Funcionarios públicos oeffentliche Funktionierer) Portugals laestern und schimpfen, wenn man strenge preussische Selbstdisziplin und funktionierende Fuersorglichkeit preussischer aufgeklaerter und evangelischer Koenige gewoehnt ist und in Portugal ebenso erwartet aber nirgends antrifft.

Man sollte allerdings eines nicht uebersehen:

Niemand hat den Leuten hier in den vergangenen 30 Jahren die Wahrheit gesagt.

Die Wahrheit ist folgende:

Der Wohlstand ist nur ein Fltterreichtum auf Kredit
ein Taschenspielertrick von irrefuehrender Finanzpolitik
deutlich sieht man rot gestrichelt die Fangmethode
jetzt sind die Portugiesen im Wuergegriff
und streiken !

Niemand weiss hier, was er noch fuer wahr oder falsch halten darf.
Ein Girolamo Savonarola koennte ganz Portugal mit nur wenigen Saetzen in eine Revolte fuehren.
Eine Revolte gegen Europa und Deutschland, wohlgemerkt !
Portugiesen haben viel Herz und sind blind, wenn sie zuschlagen.

Waere ich ein Portugiese, hilflos, ratlos und betrogen wie sie alle:
heute waere ich dabei beim Greve General..

Die Elite stoere ich damit allerdings so sehr wie die Mauern des Vatikans, wenn ein Dackel gegen sie pinkelt....
 
 
_________ 
Quellen :

1. Startine (.fr)
 
 
3. JPN 
 
4. Sardera 
 
5. lesenswerter Kommentar von HKWK  (Danke Werner !)
 
6. Left-Blogue , ein Lehrer, schreibt wie Portugiesen gern die Oberschlauberger sein wollen (chico - espertas) : Man geht scheinheilig zur Arbeit, aber weil ein/zwei andere streiken und Abzuege am Verdienst hinnehmen muessen, freut man sich, behaelt man selber einen bezahlten Tag und geht dennoch nach hause...
 
7. Es ist zwar verboten, die Daten (Namen etc.) von Streikenden  zu erfassen, aber morgen sind alle Streikbrecher umzingelt Atlantico
 
In Faro sitzen tausende Touristen fest, Dutzende Fluege wurden abgesagt....aber niemand informiert die Touristen.
Soviel Schabernack muss nebenbei auch noch sein....(Chuzpe nach Art  des braven Schwejk oder die Rache des kleinen Mannes)

Posted by Ralf at 12:01 PM BST
Updated: Friday, 1 June 2007 8:32 PM BST
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Tuesday, 29 May 2007
Die Mengen der Farben der Fahne Portugals im Kreisdiagramm angezeigt

Portugal
 
zum Vergleich: 
FLAGS BY COUNTRY 

 


Posted by Ralf at 7:20 PM BST
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Konstantinopel faellt - Portugals Bluete beginnt ( 1453 )
Nach 1.123 Jahren und 18 Tagen- das war laenger als die Weltmachtstellung Roms angedauert hatte- jedoch nur 2 Wochen Einigkeit unter Christen, faellt der Silberapfel (maçã de prata) dem 23 jaehrigen Mehmed II. (1430 - 1481) wie gewuenscht auf den Fruehstuecksteller, es ist ausserdem neblig, nach mondlichtschwacher Nacht.

Das Ende begann um halb zwei in Allerherrgottsfruehe:

Halbmond ueber dem Goldenen Horn
(von Emanuel Eckart in DIE ZEIT)
 
Ausser mit Juden und gebuertigen Einwohnern aus Genua verfaehrt Mehmet II. (aka Maomé II.) mit den Christen nicht gerade freundlich.
Selber schuld, koennte man sagen....
 
Bruderzwist als Ursache allen Uebels hatte Mehmed , offenbar ziemlich helle im Kopf, als seine eigene Gefahr erkannt und brutal unmoeglich gemacht.

Bruderzwist war die wichtigste Ursache der Niederlage von Konstantinopel.
Das Land war schon laenger verloren, jetzt faellt auch die Stadt, mit ihr ebenso das Roemische Recht in Verwaltung und Rechtssprechung von Justinian I. (527 - 565)
 
Und wie immer gibt es Gewinner. 
 
Portugal hat Grund zum Jubeln ! 
 
Schon immer waren die Portugiesen ganz der Meinung des Papstes Nikolaus V. (1397 - 1455) gewesen, dass Europa einen Kreuzzug gegen den Islam zu fuehren habe.
Kein Staat in Europa sonst schliesst sich dem Aufruf an.

Portugal, orgulhosamente só (stolz allein Motto Portugals zur Zeit der Kolonialkriege) unterstuetzen den Papst, der sich obendrein wegen dieses Vorhabens bei den Banken verschuldet, was seinem Nachfolger noch laestig am Hals haengen wird....

Portugal als Drehscheibe zwischen Ost & West, als Nadeloer, als Siegermacht, als Stellvertreter des Stellvertreters Christi, Petri und aller anderen Heiligen.... Sklavenhalter der arbeitenden Araber ....auf der Welt so wie in Portugal...davon traeumte Portugal verstaendlicherweise schon lange.
 
Heute beginnt sich die Erfuellung des Wunschtraums Portugals allmaehlich zu entfalten !
 
Der Handelsweg nach Asien ist ab heute unterbrochen, da liegt der Hase im Pfeffer, die Erben dieses Nomaden Osman werden bald in Gold und Schaetzen schwelgen.
 
Alle Anleger, vorallem die Banken Italiens, schauen interessiert und befluegelt nach Portugal.

Im Januar 1455
ist es soweit:

ROMANUS PONTIFEX
 
Portugals Aufstieg und Bluetezeit kann und darf sogar beginnen.

Posted by Ralf at 3:26 PM BST
Updated: Tuesday, 29 May 2007 3:44 PM BST
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Monday, 28 May 2007
Die Portugiesin Sita Valles aus Angola kaempfte gegen Salazar und Portugal (1977)

In Angola zur Zeit der Kolonialpolitik Portugals unter Salazar regierten Recht und Ordnung (z.B. keine Apartheid), Fleiss und Zuversicht, eine Kopfsteuer zwingt auch Faule zum produktiven Arbeiten wenigstens ein paar Tage pro Monat, womit die angolanisch-portugiesische Waehrung verlaesslich, wertvoll und zum Vorteil aller wertbestaendig wird....... und taeglich verbessert sich das Leben seiner Bewohner.

Volksschule in Angola
(Fotos aus Angola)

In Ermangelung eigener "Unternehmer", denn die strenge katholische Faust in Portugal hatte im Laufe der Geschichte beinahe ausnahmslos nur eine Mentalitaet von Befehlsempfaengern entstehen lassen ....entweder man flieht vor Entscheidungen, erfindet neue Probleme als Entschuldigung oder man wird agressiv.... ruft Salazar auslaendische Unternehmen und Selbststaendige in die Laender der sog. Ueberseeischen Provinzen Portugals.

Aus Portugiesisch- Goa in Westindien stammte ihr Vater.
Er hatte in Lissabon Landwirtschaft studiert, hatte geheiratet und war nach Angola gegangen, wo er sich als Agraroekonom ein gut bis gehobenes buergerliches Leben einrichten konnte.

Die Erziehung, die er seinen Kindern gab, war streng katholisch.
Seine widerspenstige Tochter wird in ein katholisches amerikanisches Internat in Angola gegeben, wo es ihr leider garnicht gefaellt.

 Leben in rosa
(cor-de-rosa)
 Kinder portugiesischer "Kolonialherren" unter Salazar

Sita Valles (1951 - 1977)
(naturgeile Domina)

Erste Minirocktraegerin in Angola
Schuelerin im Lyzeum Salvador Correia

Miss Caloira
Schoenste Studentin des 1. Semesters
der medizinischen Fakultaet in Lissabon

Sita verdreht saemtlichen Studenten den Kopf.
Brave Buergersoehne werden durch ihren Sexappeal zu Schosshunden.
Statt zu Studieren wollen die Herren Studenten lieber Sitas Diener, ihr gehorsamster Koffertraeger oder Kurier sein.

Sita ist Praesidentin der UEC (União dos Estudantes Comunistas - Union kommunistischer Studenten)

Und Sita weiss, was sie will:

Das Land Portugal und die Kolonien von Knechtschaft befreien
 
Seit dem Anschlag vom 4.2.1961, Sita war damals 10 Jahre alt, hat sie als Opfer die Terrorueberfaelle der MPLA (Movimento Popular da Libertação de Angola - Bewegung des Volkes zur Befreiung Angolas) am eigenen Leibe erfahren.

Dem Schrecken der Terroristen gebieten die Soldaten, die aus Portugal kommen, bestmoeglich Einhalt.

Strandidylle in Angola
(Praia de Namibe)
 
Der Kolonialkrieg ist weit weg.....

1971  Die rosafarbene Jugend hat die Ideale der Pariser Maikrawalle von ´68 aufgesogen und will mitkaempfen - auf Seiten der Kommunisten !
 
Sita schwaermt fuer Marx und Lenin und wird Leitfigur des kommunistischen Kampfes gegen die Diktatur Salazars.
Repraesentant der UEC auf Kongressen der Komsomol in Moskau.
Heissgluehende Verehrerin Maos.
Fasziniert von Breschnew und seinen Doktrinen.

Wer ihr in Studentenkreisen widerspricht, wird von ihr und ihren Hoerigen in regelrechten "Volkstribunalen" angeklagt und vorbildlich verurteilt.

Ihren Sohn nennt sie selbstverstaendlich "Che".
Ihr Ehemann José van Dunem ist einer der Raedelsfuehrer der Kommunisten, der bald selber ueber Angola endlich wie Fidel Castro auf Kuba regieren moechte.
Die portugiesische Geheimpolizei PIDE beweist wie laecherlich sinn- und wirkungslos und wie ungefuerchtet sie war......
 
Mit der Nelkenrevolution am 25.4.1974 ist Sita ganz und garnicht  einverstanden.
Portugal wird nur kurzzeitig zu einer kommunistischen Herrschaft nach kubanischem Vorbild.
 
Sie geht nach Angola, welches seit 1975 unabhaengig ist, um dort den Kampf fortzufuehren.
 
Sie plant einen Staatsstreich gegen die maechtigste Partei.
Nito Alves soll und will die Macht uebernehmen.
Seine Anhaenger werden Nitistas genannt.

Wieder sind ihr etliche Machthaber ergeben und lassen sich auf das gefaehrliche Vorhaben ein.
Ihre Freunde in Russland, lassen sie durch einen gewissen Kitumba, Berater in der Botschaft Moskaus in Angola, sibyllisch und teuflisch wissen.

"Wenn die Revolution vom Volk ausgeht
stehen wir auf der Seite von Nito Alves"
 
 Sita (26 Jahre jung !) und Genossen lassen den Staatsstreich beginnen....
 
27. Mai 1977 
 
Um 8:00 morgens
erobern die Aufstaendischen das Staatsgefaengis São Paulo
Mittags ist der Staatsstreich noch erfolgreich
Am Nachmittag erscheinen kubanische Soldaten und maehen jeden nieder
Um 16:00 ist der Spuk vorbei.
 
Der Totengraeber wird zuhause angerufen.
Er soll sich bereithalten und schon mal ein Massengrab von 200  Meter Laenge ausheben.
 
Wer das Gemetzel der kubanischen Soldaten ueberlebt hat wird von den Haeschern des Arztes und Dichters, Kommilitone von Sita in Lissabon (!) dem Poeten und Menschenfreund Agostinho Neto (1922 - 1979), gejagt und sogleich erschossen.

Wer auch nur in der Naehe von Sita gesehen worden war, wurde hingerichtet.
Wer fliehen kann wird sich die naechsten 20 Jahre nur von Wurzeln und Blaettern im Urwald ernaehren.....
 
Sita und ihr Mann fliegen auf, als sie der Botschaft der UDSSR ein Hilfsgesuch senden wollen aber ihr Bote gefasst wird... haendchenhaltend betreten sie das Polizeigebaeude.....und  wurden nie wieder gesehen.....
 
Aus einem Leben in Cor-de-rosa (Diktatur Salazars) wurde Sterben in blutrot (Unabhaengigkeit Angolas)
 
Fidel Castro , noch heute besonderer Liebling aller Freiheitskaempfer und Demokraten, freut sich 1977 indessen auf noch viel groessere Blutbaeder und persoenliche Reichtuemer !

Die Linken in Portugal, Planer, Organisatoren und Mittelsmaenner der Bewaffnung und Kontrolle angolanischer Terroristen gegen Portugiesen und die Menschlichkeit, waschen sich noch heute ihre Haende traenenruehrig in Unschuld.
Die boese DISA (die STASI Angolas) war allein an allem schuld...

Die Maoisten von damals, wenn sie schlau waren, wurden zu braven und adretten Sozialdemokraten und sitzen heute der EU vor oder leben amnestiert und hoch verrentet und allseits respektiert im wohlverdienten Ruhestand.

Massgeblich an der Ermordung von Sita beteiligt, Mendes de Carvalho, bald zum Botschafter Angolas in der "DDR" bestellt, trauerte scheinheilig mit Kummermine:

"Era uma mulher tão linda e fresca,
não merecia morrer"
 

"Sie war eine so huebsche und frische Frau
sie verdiente nicht zu sterben"

 
--------
Quellen:
A Revolução Perdida de Sita Valles (Die verlorene Revolution der Sita Valles) von Felícia Cabrita
 
Afrika auf einem Blick: Neffe (?) von Sitas Mann : heute Minister  
 
Am 27.5.1977 uebergibt die UDSSR den Nito an Kuba
 
Com-menta 
 
Die Ueberlebenden suchen noch immer Erklaerungen im Namen der Verschwundenen
 
Agua Lisa Blog von João Tunes:  30 Jahre danach soll man sich wieder vertragen und es Geschichte geben

Posted by Ralf at 1:13 PM BST
Updated: Monday, 28 May 2007 11:32 PM BST
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Saturday, 26 May 2007
Ein Portugiese und keine Wikinger oder Hildesheimer haben das Land der heutigen USA zuerst betreten

Wir reden hier nicht von Neufundland und der Quallenbucht (L´Anse aux Meadows).
Kein Zweifel:
Bis Labrador und Neufundland kam Leif Eriksson (970 - 1020) als erster. 

Aber nach weiter suedlich konnten Leif und die Wikinger damals garnicht segeln.

Wikingerboot
mit Rahsegel
 
Solange der Wind von hinten blaest kommt man prima vorwaerts.
Kein Problem fuer Wikinger bis nach dem heutigen Canada zu gelangen

Immer in Naehe der Kueste Groenlands
in Richtung Canada werden Wikinger
von Stroemung und Winden
geschoben und geblasen
East Greenland Current
Labrador Current
Irminger Current

Man kann es drehen und wenden wie man will:

Spaetestens am 50. Breitengrad Nord, der mitten durch die City von Mainz fuehrt und jenseits des Atlantiks auf Hoehe etwa der Grenze zwischen den USA und Canada liegt, wo es zwischen 9º - 18º kaelter und somit saukalt ist, ist fuer einen Wikinger Schluss mit Seefahrt.

Einem Wikinger, einem Didrik Pining (1428 - 1491) oder dem anderen Hildesheimer Hans Pothorst blies der Wind ins Gesicht.

Fuer die Nordmaenner blieb der Zugang zu den Kuesten der heutigen USA versperrt.

Die Nordeuropaeer, angeblich immer erfindungsreich, hatten eine wesentliche physikalische Gesetzmaessigkeit nicht erkannt.
Dieses Abstreichen (jam - Windjammer) des frontal entgegenkommenden Windes mit dem Effekt, dass man trotzdem vorwaerts kommt:

Kreuzen gegen den Wind

Aber genau das "Kreuzen" ist einem Wikingerboot und seinem Rahsegel unmoeglich !

Auch die Englaender in Bristol und ihr Italiener Giovanni Caboto (1450 - 1498) scheiterten vermutlich genau an diesem technischen Problem.

Die Portugiesen, hingegen, befuhren die Kueste der USA hinauf vor dem Wind (mit Rueckenwind) und dann wieder herunter (gegen den Wind).

Der kleine aber entscheidende technische Unterschied war dieser:

Schratsegel
hier: die Lateinersegel an einem portugiesischen Schiff
Das Ruder liegt mittig am Heck

Einschub:
Früher hielte man auf rechts ,daher "Steuerbord", bloß ein Bremsholz ins Wasser, damit sich das Boot nach rechts dreht.....
Dabei hat der Steuermann seinen Rücken (seine back) der linken Bootsseite zugewendet, weshalb an Bord in Fahrtrichtung links immer noch backbord heißt .
Einschub Ende

Ich moechte meinen werten Lesern hiermit die ersten Entdecker der Neuen Welt suedlich des 50º Breitengrad Nord vorstellen:

 Vier Portugiesen:

ein Vater und drei Soehne
THE CORTE REAL BROTHERS

Gaspar Corte-Real (1450 - 1501)
gemeinsam mit seinen Bruedern Miguel und Vasco Anes
unter Leitung ihres Vaters
João Vaz Corte-Real (gest. 1496)
 
waren bereits ca. 20 Jahre vor Kolumbus
bis an die Kueste der USA und hinauf bis Neufundland
und wieder zurueck zu den Azoren gesegelt.

Gaspar, der aelteste Sohn, versucht es wieder
auf eigene Fauust:
 
Am 12. Mai 1500
beginnt Gaspar seine Entdeckungsfahrt nach Westen
im koeniglichen Auftrag und auch er kehrt erfolgreich heim.
.......aber dann......
 
1501, Gaspar verschollen bei seiner 2. Entdeckungsfahrt !
Die Begleitschiffe kommen unversehrt
aber allein wieder in den Heimathafen.
Mit Sklaven, Berichten und neuen Karten.
Die Kartographen Italiens freuen sich.
 
Sein Bruder Miguel begibt sich auf seine Suche in 1502...
.....auch Miguel bleibt verschollen.
 
Giovanni Cataldo Parisio (1455 - 1517), ein sizilianischer Dichter und humanistischer Denker, auf persoenliche Empfehlung des Bischofs von Lamego in Portugal, im Jahr 1485 zum Hauslehrer der Erbprinzen des portugiesischen Koenigs berufen und angesehener Redner in aristokratischen Kreisen schwaermt ueber Gaspar poetisch:
Foge-me o talento e a eloquência, apodera-se de mim o terror, quando tento dizer os feitos de tão grande capitão 
 
Mir entfieht die Begabung und Redekunst, es befaellt mich Schaudern, wenn ich versuche, die Taten eines solch grossen Kapitaens zu erwaehnen
Corte-Real, diese Familie steht bei Koenig und Hofe im hoechsten Ansehen.
Nur ihr sind die Schluessel von Palast und Stadtmauern anvertraut.
Als treue Emissaere des Koenigs befuhren sie bereits die Kuesten Afrikas, schlugen sich treu und tapfer, wenn andere laengst feige die Flucht ergriffen hatten.
Der juengste Sohn will jetzt nach seinen Bruedern suchen.
Diesmal darf der letzte Corte-Real nicht auslaufen.....

Es gibt heute ernstzunehmende Hinweise ueber den Verbleib von Miguel.

Portugal im Freudentaumel !
 
Ein angesehener Wissenschaftler, glaubwuerdig weil selber kein Portugiese oder mit Portugiesen verwandt, dafuer bekommt er spaeter die hoechsten Ehrenorden Portugals an die Brust gehaengt, er war es, der erstmals ueberzeugend die Inschriften einem verschollenen Corte-Real, die Entdeckung der USA einem Portugiesen zuschrieb, es war

Edmund B. Delabarre (1863 - 1945)
 
und darum geht es: 

Raetselhafte Inschriften
auf dem Dighton Rock
im Taunton River
in Berkley, Massachusetts
in DIGHTON 
 
 Der Heinrich Schliemann Portugals
Arzt, Archaeologe, Inschriftenversteher
ist :

DR. Manuel Luciano da Silva
 
und es ist ihm sonnenklar,
wenn man den Stein mit indirektem Licht beleuchtet
hier steht´s:

 
sollte jetzt noch jemand gruebeln und an den hier offengelegten Beweisen zweifeln, der muss im link weiterlesen...alles auf easy englisch:
 


Der Stein ist inzwischen aus seinem Flussbett gehoben und ans Ufer verbracht worden, zu seinem Anbeten Schutz eine Kapelle Umhausung errichtetet, ein Parkgelaende drumherum gekauft und eingerichtet, und seither liegen sich die verantwortlichen Portugiesen mit Zaehnen und Krallen gegenseitig in den Haaren....
[typische Angewohnheit des lusitanischen Charakters- Anm.]

Noch eine Frage zum guten Schluss....

Wem gebuehrt die Ehre ?
Wem gehoert das  Land der USA ?

Na klar !
Wem sonst ?!
Eigentlich.....


Posted by Ralf at 3:13 PM BST
Updated: Friday, 29 June 2007 3:50 PM BST
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Friday, 25 May 2007
Portugiesin Maria Isilda & die US Flagge auf dem Mond (1969)

Welch ein Stolz fuer Portugal und Portugiesen !

Die amerikanische Raumfahrtbehoerde und zumindest alle Bewohner der USA  verdanken einer Portugiesin ein so ueberaus kostbares Utensil der Mondlandung

THE FLAG
weht stumm im Vakuum
Neil Armstrong salutiert
 
 
Es war einmal ein Maedchen aus Vagos 
Ihr Name lautete Maria Isilda Ribeiro und sie war im Jahr 1966 in die USA ausgewandert,
Maria Isilda lebte fortan in Cateret, New Jersey.
 
Maria Isilda fand Anstellung in der beruehmten Fahnenfabrik ANNIN
 
Sie arbeitete in der Abteilung Endkontrolle, vermutlich in der Musterabteilung.

Ab jetzt wird es nebuloes und raetselhaft....

Die Fa. ANNIN bemueht sich verstaendlicherweise sehr, den Amis beizubringen, wie man die Ware des Hauses als Kultgegenstand fuer Patriotismus und Gesetzestreue pflichtgemaess anwendet bzw. verehrt.

Die Flagge auf dem Mond wird auch als Produkt des Hauses erwaehnt.

Aber mit keinem Wort erfahren wir etwas ueber das bei der Herstellung dieses Unikats verwendete Gewebe oder Farben oder Verarbeitung.....
 
Zum Glueckgibt es aber den Manuel Mira  von der Historical Resaerch Foundation
Ihm verdanke ich uebrigens all meine Kenntnisse hierzu.....
 
Er behauptet, die Fahne sei aus Fiberglas hergestellt worden.
Und Maria Isilda habe sie bemalen muessen !
Maria habe demnach dieses Unikat auch "gemacht".
Sie waere somit gewissermassen die kuenstlerische Urheberin der Mondfahne.
 
Arme Maria ! Coitadinha !

Ob sich Maria wohl mit Glasfarben (verpulverisiertes farbiges Bleiglas in Oel) ausgekannt hat, mit Ausdehnungskoeffizienten (muss eingebrannt werden, bei unterschiedlicher Ausdehnung von Farbglaspulver mit dem Glasuntergund sprengt/splittert die Farbe ab) ganz zu schweigen von der korrekten Fuehrung der Siebdruckrake.
Es haette ja vielleicht Fachfirmen gegeben.
 
So ist Maria Isilda jedenfalls zum Stolz aller portugiesischen Patrioten geworden.

Und die Mondlandung zu einem glasfadenscheinigen Witz !

Posted by Ralf at 10:53 PM BST
Updated: Saturday, 26 May 2007 8:27 AM BST
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