Gedanken ueber Sinn und Zweck der Menschlichkeit
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Thursday, 17 May 2007
Die Portugiesin Palmira Correia (76) pflegt regelmaessig ihr eigenes Grab

Die Witwe Palmira Correia wohnt in Penalva de Alva

Fuer ihren verstorbenen Mann erwarb sein eine Grabflaeche und gleich eine zweite fuer sich selber neben ihm. 

Als ihre Schwester verstarb wurde die schrullige Einzelgaengerin noch verschlossener.
Sie errichtete jetzt auf dem Doppelgrab auch einen Grabstein fuer sich. Mit Bild -so ist es der Brauch in Portugal- und stets mit frischen Blumen.

À memória de
Palmira Celeste Barbas Correia.
Paz à sua alma

In Andenken an
Palmira Celeste Barbas Correia
Friede ihrer Seele

Warum sie derart vorsorgend ist ?
"Sie ist allein und meint, wenn sie einmal stirbt wuerde sich niemand die Muehe machen und die Kosten sparen wollen, ihr zum seligen Gedenken einen Grabstein zu setzen" sagte der Zeitungsreporterin eine Bekannte.

Das ist menschlich.
Und darum musste ich die Meldung hier bloggen...

Quelle:
Diario de Noticias v. 16.5.2007


Posted by Ralf at 7:51 PM BST
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Francisco Rodrigues Lobo weint und traeumt weil er Jude ist . Die Portugiesen hoeren ihn gern, weil sie Spanier sind (1610)
Zuerst dachte der Koenig Portugals Manuel I., er koenne als kleiner Portugiese das grosse Spanien schlucken.
Und glaubte itzt, hierfuer sei nur seine Hochzeit mit der spanischen Erbprinzessing noetig.
Die Forderung von Schwiegermama in spe, er muesse vorab die Juden aus seinem Koenigreich vertreiben oder katholisch machen, so wie sie mit Juden verfahren hatten, befolgte er zwar nicht gern, aber doch.

Portugal verlor den Mittelstand....
Und -anders als geplant- einige Jahre spaeter, naemlich 1580, die Eigenstaedigkeit.
Das Koenigreich Portugal wurde eine farce, denn der portugiesische Koenig war zugleich der spanische...

Man nennt es die "Iberische Union" und diese war eine Katastrophe fuer Portugal wie heutzutage die "Europaeische Union" fuer Portugal weitreichende negative Konsequenzen hat.

In diesen Jahren lebt einer bedeutendsten Poeten Portugals

Francisco Rodrigues Lobo (1580 - 1621)

Francisco wurde in einer noch heute fuer seine Gewerbetriebe bekannten Kleinstadt in Mittelportugal, in Leiria, geboren.

Francisco muss die Qualen des Bewusstseins und des Rechtsempfindens eines Menschen, der unter Fremdherrschaft lebt und seine Identitaet zwangsweise abgegeben hat.... am eigenen Leib erlebt haben.

In Leiria bluehte einst das juedische Leben.
Die Jahre der Vertreibung und Zwangstaufe lagen erst 100 Jahre zurueck.

Von den Ereignissen sprachen, klagen, erzaehlten und fluchten ohnmaechtig gewiss die alten jetzt cristãos novos (Neu-Christen) genannten juedischen Menschen, die sich vom Hoeren Sagen noch genau an die schrecklichen Jahre der Vertreibung und Zwangstaufe erinnern konnten.

Francisco wird seine Herzschmerzen besingen und die Portugiesen werden glauben, er singt fuer sie und die Wiedererlangung der portugiesischen Unabhaengigkeit.
So steht in Leiria ein Denkmal, das mich an einen Fadosaenger erinnert, aber nicht an einen leidenden Juden, der Francisco in Wahrheit war.

Denkmal des Francisco Rodrigues Lobo
in Leiria 
 
Francisco gilt irrtuemlich als Epigone des portugiesen Luis de Camões.
Waehrend Camões tatsaechlich die Nation Portugals verherrlichte, greift Francisco wegen Zensur und Inquisition notgedrungen nur scheinbar auf national portugiesische Leitfaeden zurueck, um mit ihnen und durch sie seine eigene traurige Geschichte zu erzaehlen, von seinem eigenen Leid...das seiner heimlich juedischen -neu christlichen- in panischer Angst vor Anzeige oder Verrat lebender Gemeinschaft.
 
Francisco spricht in einem seiner Sonette mit dem Fluss Tejo.
In den Quartetten die Zwiesprache.
In den Terzetten den gemeinsamen Trost.

Lisboa e o Tejo
Gemaelde von:
Abel Manta (1888 - 1992)

  Fermoso Tejo meu, quão diferente
Te vejo e vi, me vês agora e viste:
Turvo te vejo a ti, tu a mim triste,
Claro te vi eu já, tu a mim contente.

A ti foi-te trocando a grossa enchente
A quem teu largo campo não resiste;
A mim trocou-me a vista em que consiste
O meu viver contente ou descontente!

Já que somos no mal participantes,
Sejamo-lo no bem. Oh, quem me dera
Que fôramos em tudo semelhantes!

Mas lá virá a fresca Primavera:
Tu tornarás a ser quem eras dantes,
Eu não sei se serei quem dantes era.


Fénix Renascida, I

Meine woertliche Uebersetzung (Versuch)

Grossartiger Tejo mein, wie anders
ich Dich sehe und sah,  Du mich jetzt siehst und sahst
Truebe sehe ich Dich, und Du traurig mich
Klar habe ich Dich schonmal gesehen, Du mich zufrieden

Dir hat man die fuellige Flut ausgetauscht
jemandem der Deinem breiten Flussbett nicht widersteht
Mir hat man die Sicht verschwommen, in welcher gruendet
sich meines Lebens Zufriedenheit oder Verdriesslichkeit

Wo wir beide gemeinsam im Leid teilhaftig sind
so lass uns es auch im Guten sein. Ach, wie schoen waere es
wir wuerden in allem uns gleichen

Gleichwohl wird bald der frische Fruehlung kommen
Du wirst sein der Du weiland warst
Ich weiss nicht ob ich sein werde der ich einst war
 
Auferstandener Feuervogel, I
 
Francisco ertrinkt 1621 bei einem Schiffsbruch in den Fluten des Tejo.
Seine Stimme beseelt fortan die portugiesischen Menschen.
19 Jahre spaeter, i Jahr 1640,  ist Portugal frei !

Aber Jerusalem noch lange nicht......
 
 
____________
 
Quellen:
1. Projecto Vertical
 
2.  

Posted by Ralf at 4:31 PM BST
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Wednesday, 16 May 2007
Zimbabwe ist tot. Welch eine Sehnsucht nach den Kolonialzeiten (Rui Lucas)

Die Machenschaften von Francis Nhema gegen Recht und Menschlichkeit. 

Der Minister fuer Tourismus und Umwelt von Zimbabwe ist von den Staaten Afrikas zum Vorsitzenden der UN-Kommission fuer nachhaltige Entwicklung gewaehlt worden.

Im Jahr 2002 befahl dieser Herr die Invasion des Gutshofes von Chris Shepherd, ein landwirtschaftlicher Betrieb von 1.000 hektar Groesse im Bezirk von Karoi.
Das Gut beschaeftigte 250 Arbeiter, welche auf dem Hof mit ihren Familien lebten.
Heute leben auf dieser Flaeche nur noch 10 Familien und das ganze Land ist verwahrlost, ein richtiges Brachland.
Nur kleine Maisgaerten gibt es, nach traditioneller Sitte bestellt, Loch geschaufelt, zwei Maissamen hinein, mit dem Fuss festgedrueckt und moege Gott gnaedig sein.

Als noch Herr Shepherd die Felder kultivierte, pflanzte er 100 hektar Mais an, weitere 100 hektar Tabakpflanzen und obendrein besass er eine Schweinehaltung mit 400 Schweinen, womit er monatlich die Fleischfabrik COLCON in Harare belieferte, fuer Schinken und anderes.

Ich [der Autor Rui Lucas -Anm.] moechte hier nur eine Frage in den Raum stellen:

Mag dieser Herr Minister, der ueberfallartig etwas, das ihm nicht gehoerte, vereinnahmte, ohne Landwirt zu sein und niemals etwas produziert hat, nunmehr einer derart vornehmen Kommission der UN vorstehen kann ?

Lucas, Coimbra

Quelle:
Moçambique para todos OBRIGADO !

UN "Green" Boss Destroys Zim Farm 

 


Posted by Ralf at 10:46 PM BST
Updated: Wednesday, 16 May 2007 11:23 PM BST
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Luxus & Zahnstocher vs. Armut & Jammer. Das Kloster in Lorvao (1853)
Es zaehlt nicht zu den bekannten Zielorten von Reiseprogrammen fuer Portugalreisende.

Mosteiro do Lorvão
Kloster von Lorvão (bei Coimbra)

Das Kloster ist uralt.
Gestiftet wurde es nachdem die Gegend "von den Arabern zurueckerobert" bzw. von machthungrigen und verschuldeten Grossgrundbesitzern des Nordens den reichen arabischen Nachbarn mit Kriegsgewalt geraubt worden war.
Das war erstmals im Jahr 878.

Das Kloster gehoerte dem Benediktinerorden und wurde ein Zentrum von Kultur und religioeser Wissenschaft.

Beruehmt die Kunst der Iluminura (Buchmalerei) des Klosters:

Apocalipse de Lorvão
-Quelle

Lesen wir, was der humanistisch denkende, handelnde und schreibende Portugiese Alexandre Herculano (1810 - 1877) ueber die Geschichte dieses Klosters berichtet.

Alexander Herculaneo hat kurze Aufsaetze verfasst, die wir heute Blog nennen. Er war also von uns Bloggern.
Weil es aber damals noch keine Comuputer gab, war dieses Wort noch nicht erfunden, und Alexandre schrieb seine Gedanken in ein opúsculo:

Opuskulum
(Band I.)
 
A historia recente de Lorvão é simples. Os bens acumulados naquelle
cenobio durante dez seculos tinham-no tornado demasiadamente rico. A sua
renda annual dizem que orçava por mais de oitenta mil cruzados. Como
mosteiro cisterciense, Lorvão dependia dos monges brancos. Cem freiras
de que se compunha a communidade, e que viviam opulentamente, gastavam
muito, mas não gastavam tudo. Cinco frades bernardos, aposentados n'um
palacete contiguo ao mosteiro, consumiam o resto. Eram elles que
administravam as grossas rendas da casa. Os banquetes e as festas
succediam-se alli sem interrupção. Os hospedes eram continuos. O manto
da religião cobria todos os excessos da opulencia. A chronica dos
bernardos em Lorvão subministra mais de um capitulo curioso para a
historia dos _bons tempos_ que já lá vão.

Die neuere Geschichte von Lorvão ist simpel. Die aufgehaeuften Reichtuemer in diesem Zoenobium waehrend 10 Jahrhundert hindurch hatten es viel zu reich werden lassen. Seine jaehrlichen Mieteinnahmen sollen 80.000 Reis gewesen sein. Als Zisterzienser Orden war Lorvão den Weissen Bruedern unterstellt. 100 Klosterschwestern, aus denen die Gemeinschaft bestand, und die in Saus und Braus lebten, verausgabten viel, aber eben nicht alles. 5 Brueder des Bernardiner Ordens, in einem Palast untergebracht gleich neben dem Kloster und im Ruhestand haben was uebrig blieb verbraucht. Die Festtafeln und Feiern folgten hier eine nach der anderen. Gaeste gab es immer. Die Chronik der Bernadiner in Lorvão beinhaltet mehr als ein ganzes Kapitel, um die gute alte Zeit zu beschreiben, die dahin ist.

 

Einmal konnten die Klosterfrauen ihren Oberen selber nicht erklaeren, wofuer man die wohl damals unvorstellbare hohe Summe von 600 Reis ausgegeben hatte.
Erst dann erinnerte man sich.

Die beruehmten Zahnstocher von Lorvão

Palitos de Lorvão
(hier mit panierten Huehner Bruestchen)
-Quelle: Obrigado  Mestre !-

Original aus salgueiro (Trauerweide) Holz.
In der preiswerten Ausfuehrung aus choupo (Pappel) Holz

Die Zahnstocher aus Lorvão werden noch heute geschnitzt.
Das besondere war/ist seine Bifunktionalitaet, eine geniale Erfindung damals.

typisch Portugal:
kein Gebrauchsmusterschutz angemeldet:
Palito Pá e Bica

ein Ende: Bica (schnabelspitz) zum Stochern
ein Ende: (schaufelflach) fuer zwischen die Zaehne
 
1833 die Saekularisierung in Portugal loest die Kloester auf.
Jedoch duerfen die Nonnen noch bis zu ihrem Tod darin wie bisher leben. Nur wovon, das ist ihr eigenes Problem.

Alexandre schreibt:
Veio o anno de 1833. Desappareceram os
dizimos, principal rendimento do mosteiro. Os direitos senhoriaes
desappareceram tambem. Os frades, enxotados do seu feudo de Lorvão,
sairam d'alli, mandando primeiramente derribar todas as arvores que
povoavam aquellas encostas e vendendo as madeiras. Era o ultimo vale
que davam a suas irmãs. Ainda assim, ficava ás monjas uma honesta
subsistencia. Passado, porém, apenas um anno, o fisco arrebatou-lhes
quasi tudo pela divida de 25 contos de réis de decimas, e os credores
particulares levaram-lhes depois os demais bens

Es kam das Jahr 1833. Es verschwanden die Steuerabgaben des Zehnten,
was die Haupteinnahmequelle war. Die Klosterbrueder hatten
ihre Lehen in Lorvão verloren und bevor sie von dort wegzogen haben sie
saemtliche Baeume, die man an den haengen finden konnte abholzen
lassen und verkauft. Das war alles, was den Klosterfrauen geblieben war.
Sie hatten wenigstens eine angemessene Unterstuetzung.
Ein Jahr spaeter aber, kam die Steuerbehoerde und verlangte 25 Contos
an Abgaben und auch private Glaeubiger nahmen ihnen
das letzte Hab und Gut.

Alexandre klagt an:

Na secretaria da justiça encontram-se as provas de que a renda dos bens
que ainda possuem os conventos do sexo feminino em Portugal excede a
200:000$000 réis, e todavia ha centenares de freiras que morrem á
mingua. São dous factos que não carecem de commentario.

Im Sekretariat des Justizministeriums befinden sich die Belege, dass die Pacht-
einnahmen der weiblichen Klostergemeinschaften in Portugal den Betrag von
200.000 Reis uebersteigt, und trotzdem gibt es hunderte von Klosterschwestern
die an Unterernaehrung sterben. Das sind die Fakten, die keiner weiteren
Erklaerungen beduerfen.

So schrieb Alexandre......im Jahr 1853 an António de Serpa Pimantel
Ich frage mich :
Wo war der Papst ? Wo waren die Bischoefe ?

Ich ahne schon:
Am Beten und Schmausen und Eunuchen singen hoeren.....

Posted by Ralf at 3:31 PM BST
Updated: Wednesday, 16 May 2007 9:11 PM BST
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Tuesday, 15 May 2007
Bettencourt Faria der Portugiese, der in Angola ein Raumfahrtzentrum gruendete (1956)

Wer an Portugal & Himmel gleichzeitig denkt, meint zwangslaeufig, dass Portugiesen am Firmament nichts als Marienerscheinungen sehen, oder die Sonne wackeln, als Zeichen der Wahrheit von Fatima, oder einfach nur doesen....aber taeuscht sich gewaltig.

Erinnern wir uns an einen Erfinder wie Daniel Duesentrieb, Eigenbroedler, Forscher, Astronom, Maler, Klavierspieler, Meeresforscher, Hubschrauber Selbstbauer -wobei er beim Probeflug abstuerzte und sich einige Knochen brach- ein freundlicher Mensch und begeisterter Freund Afrikas, seiner Menschen und seiner Kultur

 

Carlos Mar Bettencourt Faria (1924 - 1976)

In Lissabon geboren, seine beiden Familiennamen weisen auf zwei angesehene Familien Portugals, lebte er schon als Kind bei seinem Onkel, der ein Arzt war, auf den Azoren.
Einschub:
Portugiesische Familiennamen setzen sich aus dem Maedchennamen der Mutter und dem Failiennamen des Vaters zusammen.
Einschub Ende-
Von einem anderen Onkel, der Laienpriester war, lernte er die Begeisterung fuer Fernmeldetechnik im Kurzwellenbereich.
De Arzt repariert er die medizinischen Aparate, seiner Schule schenkt er eine selbstgebastelte Telefonanlage.....
 
Mit 27 Jahren zog es ihn nach dem Duft in der Luft Afrikas.
Wer einmal diesen Duft eingeatmet hat, verliebt sich in afrikanisches Land.
Inzwischen verheiratet, bald Vater von zwei Kindern, arbeitet er fuer die Raffinerie Petrofina.
 
Wie baut ein technisches Genie in seiner Freizeit einen Radioempfaenger in Angola ?
Carlos Mar suchte gebrauchte medizinische Spritzennadeln, desinfizierte sie und gab verwunderten Laien zu Antwort:
"Estas agulhas são muito úteis, com elas posso fazer circuitos electrónicos para os aparelhos de que preciso"
 
" Diese Nadeln sind sehr nuetzlich, mit ihnen kann ich Stromkreise basteln fuer die Geraete, die ich brauche"
 
Sechs Jahre spaeter.... hatte der Portugiese saemtliche Geraete, die er brauchte, selber gebaut und gruendete zunaechst ein Observatorium in Mulemba , 13 km nordwestlich von Luanda

Observatorio Astronómico da Mulemba
(Sternenwarte von Mulemba)
 
Als die NASA die ersten deutschen Sateliten und spaeter Raumsonden ins All schickte, brauchte sie dringend Bodenstationen, welche die gesendeten Daten verlaesslich und mit Sachverstand aufzeichnen und weitervermitteln.

Die einzige Bodenstation auf dem afrikanischen Kontinent war diejenige, die sich ein Portugiese anfangs selber gebastelt hatte !

Die Regierung Portugals unter der Aegide Salazars foerdert die Gruendung einer Associação Astronómica de Angola (Astronomische Gesellschaft Angola, verleiht ihr am 8.8.1964 den Status der Gemeinnuetzigkeit und Foerdermittel.

Rechtzeitig vor dem Raumflug von Gemini 7 (1965) kann Portugal der USA und NASA die wertvollsten Dienste anbieten.
 
In aller Welt beneiden junge Forscher den Stand und das Ansehen, welches Carlos Mar in Portugal geniesst und die Moeglichkeiten, die man ihm gestattet.
In Wahrheit standen ihm die Geldsorgen immer bis zum Hals.....

Teleskop

Bald war Carlos Mar unter den Einheimischen als derjenige bekannt, der  zu den Goettern hochschaut.
Jemandem wie ihm musste man erzaehlen, was fern ein ganzes quimbo (Dorf) und der Dorfaelteste beschwoeren, gesehen zu haben:

Uma mensagem de Deus ?!
(Eine Botschaft vom lieben Gott)

Vielleicht haette er seine fatimabegeisterten Landsleute daheim nicht ernst genommen, aber den Beteurungen von "Urwaldmenschen" schenkte er sofort Vertrauen....begab sich auf eine muehselige Safari...und wollte genau wissen, wo denn diese "mensagem" vom Himel gefallen war.

Was die freundlichen Angolanern schliesslich zeigten war:
ein Meteorit,
eingeschlagen auf eine Hanglage
der kolossale Krater
50 Meter lang
1,5 Meter breit

Jetzt wollte Carlos Mar auch die Maschine sehen, mit welcher Gott ein andermal vom Himmel herabgefahren war.
Und wieder hatten die "Wilden" die Wahrhheit gesagt !
Was man ihm zeigte waren die Ueberreste eines
Sateliten

Carlos Mar hat bald kleines Museum von Gottesbotschaften beisammen....

Einmal hat er tatsaechlich einen Gespraechspartner von weit hoch oben:


Das Observatorium wird umgetauft und heisst ab sofort:

Centro Espacial de Mulemba
(Raumfahrt Zentrum von Mulemba)

Die Bedeutung von Vorbildern interessiert heute nur noch die Pop-Musik Industrie und den Papst Benedikt XVI., der in Brasilien Scharlatane wie Frei Galvão zu Heiligen erklaert.

Oder den Bischof von Tours, bekannt beliebt als Sankt Martin, der sich fuer die Ursachen der Armut des Bettlers ueberhaupt nicht auch nur im geringsten interessierte....

Oder Antonio von Padua (eigentlich von Lissabon !), der ausser ein paar troestenden Worte fuer die hochverschuldeten Menschen, die er aus den Schuldner Kerkern befreite, nichts uebrig hatte.....

Ein Mensch mit Verstand und Herz wie Carlos Mar wird fuer viele Jugendliche zum Vorbild, zum Idol, zum Lehrmeister.
Bald interessieren sich junge Portugiesen im Schueleralter fuer die Raumfahrt und fuer Raketentechnik:

Victor Manuel und seine 8 Freunde
5 Jungen
3 Maedchen (!)
wollen eine Rakte bauen und eine Maus ins Weltall schicken !

Man hat zu diesem Zweck ordnungsgemaess eine Gruendung vorgenommen:

Centro de Astronomia e Missilismo
(Zentrum fuer Sternkunde und Raumfahrttechnik)
in Cova da Piedade
 
 
Die ersten Versuche waren ein voller Erfolg !
Weitere groessere Rakten sind in Vorbereitung.

War es die erste Rakete Portugals ?
Raktenlaenge: 25 cm
erzielte Reichweite: 250 m
Antrieb: Zinkpulver/Schwefel Gemisch
 
Es hat auch Fehlstarts gegeben.
Einmal blieb den Maeusen, welche  fuer den Testbetrieb auserkoren waren, der Ruhm, als erste portugiesischen Getreidespeicher Maeuse im All zu fliegen versagt, als der Treibstoff explodierte und die Maeuschen als rotfeuchte Einzelteile wie Wandfarbe an die naechste Hauswand klatschten...

Carlos Mar schreibt woimmer er sich aufhaelt, seinen jungen Verehrern und Schuelern nach Cova da Piedade ausfuehrliche Briefe !
 
O que diferencia as pessoas não é ser bonito ou feio, não é ser rico ou pobre, não é ser católico ou protestante, inteligente de mais ou de menos. É uma simples coisinha que muita gente não atina: a capacidade de determinação, de persistência, aquela espécie de febre que não desce no termómetro quando encontra pela frente as dificuldades inerentes e imediatas a quem se quer guindar a um muro muito alto. Não faltará quem puxe as pernas, quem atire pedras, quem ponha cacos de vidro de garrafa das mais diversas origens no topo do muro. Mas sacudindo as pernas, cortando as mãos e os braços, suando pelo pescoço abaixo, que alegria é chegar ao outro lado, querida Ana! E não é o dinheiro, não são as glórias, nada, a não ser a incomensurável satisfação de ter chegado - onde os outros não chegaram - pelos seus próprios meios! Toda a vida fui um solitário (ainda hoje o sou e muito mais penoso é à medida que os anos passam) Nunca tive ninguém que me auxiliasse, e no entanto o que não tenho feito sozinho! É caso para envaidecer? Claro que não! É caso para eu sentir, sempre sozinho, uma felicidade tão grande que até às vezes me dá vontade de chorar!”
Was die Menschen voneinander unterscheided ist nicht  Schoenheit, Haesslichkeit , reich sein oder arm, katholisch oder evangelisch , mehr oder weniger inteligent.

Es ist eine kleine Sache, die viele Leute nicht herausfinden: Die Faehigkeit zur Entschlossenheit, des Durchhaltens, jenes Fieber, das nicht im Thermometer nach unten sinkt, wenn es vor sich unerwartete Schwierigkeiten antrifft an der extrem hohen Mauer, die man erklimmen will.

Es wird keinen Mangel haben an denen, die Dich an den Beinen ziehen, die Steine werfen, die unterschiedlichste Glasscherben oben auf der Mauer anbringen.
Nur wenn man die Beine schuettelt, sich in die Haende und Arme schneidet, wenn der Schweiss die Brust herabrinnt, welch eine Freude ist es dann, auf der anderen Seite einzutreffen, liebe Anna !

Und es ist nicht das Geld, nicht die Ehren, nichts, ausser der unvergleichbaren Lust angekommen zu sein- wo die anderen nicht hinkamen- mit seinen eigenen Mitteln.

Das ganze Leben lang war ich ein Einzelgaenger (und bin es immernoch, umsomehr je die Jahre vergehen)
Niemals hatte ich jmanden, der mir hilft, und was habe ich nicht alles geschafft ?
Ist das ein Grund fuer Eitelkeit ?
Selbstverstaendlich nicht !
Es ist fuer mich nur das Gefuehl, immer allein, ein Gluecksempfinden so gross, dass ich manches mal weinen moechte.

Wer kennt die Raktentechniker, damals im Alter zwischen 15 und 20 Jahren noch heute ?
Sie alle wollten in den USA studieren, was fuer die Jungs nicht moeglich war wegen der allgemeinen Wehrpflicht.

25.4.1974 der Staatsstreich in Portugal.

Carlos Mar liebt Afrika, die Menschen, die Kultur....er bleibt.
1976 wird der Spionage beschuldigt, wegen seines Luftgewehrs des Besitzes von Waffen angeklagt, seine Haus von Soldaten umstellt.

Als Carlos Mar mit seinem Auto zu Hause ankommt und die Wachsoldaten sieht, haelt er an, laesst die Scheibe herunter und will fragen...

in diesem Moment schneidet der Guerillakrieger ihm die Kehle durch

Carlos Mar war 52 Jahre alt.
Die Portugiesen, seine Landsleute daheim, waren im allgemeinen zwar weniger brutal aber mindestens ebenso gebildet und beseelt von hohen Idealen wie jener aufgehetzte angolanischer Moerder.....
Es gibt keine portugiesische Raketentechnik mehr.
 
In memoriam Carlos Mar Bettencourt Faria.
Ein Mensch.

_______________
 
 
 
4. Episódios von Luis Filipe Bettencourt 
 

Posted by Ralf at 8:59 PM BST
Updated: Tuesday, 15 May 2007 10:38 PM BST
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Monday, 14 May 2007
Joshua Benoliel erster Bildberichterstatter in Portugal
Die Portugiesen haetten ihn wohl gern als einen der ihren.

Bei der Wahl zum Groessten Portugiesen aller Zeiten, den Oliveira Salazar, der Diktator, gewann war er wie ein Portugiese nominiert.

Aber als Jude aus einer portugiesischen Kolonie Cabo Verde, wo seine Familie Handelsgeschaefte betrieb und Tabakmanufakturen in Gibraltar und Tanger, war es ihm lieber -man weiss ja nie- einen englischen Pass zu fuehren und staatsrechtlich ein Englaender zu sein.

Joshua Benoliel (1873 - 1932)
 
Bildberichte statt Politportraits
Menschen statt Figuren
 
Fotos
1. bei SAPERE AUDERE
2. bei ILLUSTRAÇÃO PORTUGUESA
 
Joshua Benoliel war einziger Bildreporter bei Hofe, begleitete Seine Hoheiten auf Reisen und Besuchen, war anwesend bei der republikanischen Revolution 1910, sodann Journalist ueberall zugegen, wo das Leben der Menschen durch Alltag oder Politik beruehrt war.
Auch im Ersten Weltkrieg an der Front bei den Soldaten.

12.8.1917
Nationalstolz Portugals Wiederbelebungsversuch

Grundsteinlegung
MONUMENTO MARQUÊS DE POMBAL
in Lissabon

Foto: Joshua Benoliel
Quelle: Luminescência

Ich sehe auf diesem Foto, wie weit ausladend pompoes und mit welchem Aufwand an strammstehenden Komparsen mitten im Brachland vor Lissabon ein Grundstein gelegt wird.
Der Grundstein war gelegt, alles weitere interessierte niemanden.
Zum Beispiel die Baukosten.
Portugal war pleite wie eine Kirchenmaus.
Ich sehe auch, wie ordentlich die Anwesenden in Reih und Glied stehen und denke mir, dass die Politiker damals diese Statue deshalb so unbezahlbar gewaltig grundsteinlegten, weil das Volk endlich wieder einen starken Mann wie diesen Pombal herbeiwuenschte ......oder gar sehnte ?

Joshua Benoliel:
"Mais vale um bom cliché do que um optimo artigo"

(Viel wichtiger ist ein gutes Negativ als ein ausgezeichneter Artikel)
 
Joshua hat uns ca. 60.000 Clichés hinterlassen.
30 Jahre Lebenswerk bis zu seinem Tod 1932

Das Monument wurde dann doch noch fertiggestellt.
Allerdings dauerte es bis dahin 17 Jahre Bauzeit.
14.5.1934

Und diese Ueberraschung ist zu verdanken einem nicht geradewegs vom Himmel geschickten, obschon realen -und nicht bloss eine Luftspiegelung- Nothelfer und Retter der Existenz Portugals:
Diktator Salazar, Bauernsohn

Bald fahren Autos ringsherum

Monument neben der Kiesgrube
wahrscheinlich nach 1936
Quelle
 
Die Bodengrundstuecke sind inzwischen auch bebaut 
 
Joshua Benoliel war der erste Fotojournalist Portugals.
Ein Gruendungsvater einer ganzen Berufsgruppe.
(Benoliel in retrospectiva Obrigado , Nuno)

Ob er ganz nebenbei auch hin und wieder den Politikern irgendetwas ins Ohr gefluestert hat oder ihnen die taegliche Beichte abnahm, weiss man nicht.

Immer wenn wieder ein Portugiese seine wertvollen Buecher versilbern wollte, um Geld fuer viel wichtigere Anschaffungen zu bekommen, war Joshua zur Stelle und kaufte auf im Namen der bekannten MAGGS BROTHERS in London heute MAGGS Bros.
 
Eine beneidenswerte Persoenlichkeit von unerschoepflichem Reichtum an Wissen und Kenntnissen. 

Posted by Ralf at 4:55 PM BST
Updated: Monday, 14 May 2007 6:01 PM BST
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Sunday, 13 May 2007
Macht Arbeit frei ? Wann, Wen, Wo, Womit und Wodurch, bitteschoen ?

Arbeit macht muede.
Macht Arbeit auch frei ?

Betrachten wir uns die Situation eines englischen Arbeiters:

Ein Englaender bei seiner taeglichen Arbeit

Der Stein verkoerpert die 1,465 trillionen Euro Hypotheken schulden der Englaender
 
Wieviel ist eine trillion englisches Pfund ?
Die BBC erklaert es

Der Kommentator Sr. Ferreira Fernandes, Jornalist, findet den Spruch gut und trotz Kritik bleibt er dabei, diese Phrase weiterhin zu moegen:

Trabalho liberta
(Arbeit macht frei
 
DN online vom 13.5.2007 

Es geht nur am Rande hier um die Urheberrechte dieser Formulierung.
Ob ein bestimmter Titel kraft Praxis unter das internationale Titelschutzrecht faellt, und nicht frei fuer politische Pogramme zur Verfuegung stehen darf, ist eine interessante jurisitische Frage.

Die Parole : Arbeit macht frei ist jedenfalls irrefuehrend und insofern falsch.

Einen Englaender beispielsweise macht -kann !- seine  Arbeit ueberhaupt nicht mehr frei machen !
Die Kernfrage, naemlich nach dem Wie und Wann und auch Welche Arbeit angeblich frei macht, bleibt in dieser Parole geflissentlich unbeantwortet.

Arbeit macht muede !
Alles andere sozialistische Gerede ist Lug und Trug. 


Posted by Ralf at 11:03 AM BST
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Saturday, 12 May 2007
In memoriam Fadosaenger Adriano Correia de Oliveira
In seinen Liedern fuehlen und erleben wir die heisse Sehnsucht eines Portugiesen, Rat und Befehl des Vaters zu brechen, seinen Ruf nach Maessigung zu missachten, um nach der Sonne hin, der Freiheit entgegen ueber die Wolken zu fliegen....

Adriano Correia de Oliveira (1942 - 1982)
 
Portal der Freunde 
 
Adriano hat uns das Leid der portugisischen Auswanderer ins Gewissen gesungen.

Auswanderung, Trennung von Frau und Kindern, weil die Regierungen der verschuldeten Staaten die im Gastland von Auswanderern hart und gnadenlos wie weiland in Frondiensten erarbeiteten Loehne, welche die Maenner ihren Familien zum Lebensunterhalt in die Heimat ueberweisen, als Devisen dringend noetig haben, um den von ihnenzerruetteten Staatshaushalt, durch den Arbeitsschweiss und Lohn vieler Arbeiter wieder etwas auszugleichen.
 

 
Erinnerung an das Schicksal der Emigranten Portugals
 
 
Was haette man Adriano sagen sollen, damit er die Verbote der Patriarchen befolgt ?
 
Was sagt man Ikarus ?
Sogar die Goetter liebten ihn und riefen ihn jung zu sich !

Posted by Ralf at 11:43 PM BST
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Was ist der Fado ? Amalia singt die Antwort: "Tudo isto e fado" (Lied & Text & Uebersetzung)
Sie gab der Seele einer portugiesischen Frau.... Stimme, Wuerde und Gesicht:

Amália Rodrigues (1920 - 1999)
Bildquelle 

Was ist der Fado ?
Hoeren wir die Antwort:

YouTube
(auf neuem Tab oeffnen)

Text von F. Carvalho
und meine Uebersetzung
mit OBRIGADO ! an Victor Nogueira


Tudo isto é fado
All das ist Fado

Perguntaste-me outro dia
   Du fragtest mich anderentags
Se eu sabia o que era o fado
   ob ich wuesste was ein Fado waer
Disse-te que não sabia
    ich sagte Dir, ich wuesste es nicht
Tu ficaste admirado
    Du warst verwundert
Sem saber o que dizia
    Ohne zu wissen was zu sagen
Eu menti naquela hora
    Log ich in dieser Stunde
Disse-te que não sabia
    Sagte Dir, dass ich es
    nicht  wuesste
mas vou-te dizer agora
    aber ich sage Dir´s jetzt

Almas vencidas
    Seelen niedergeschlagen
Noites perdidas
    Naechte verloren
Sombras bizarras
    Schatten bizarre
Na Mouraria
    Im Armenviertel
Canta um rufia
    singt ein Zuhaelter
Choram guitarras
    weinen die Guitarren
Amor ciúme
    Liebe Eifersucht
Cinzas e lume
    Asche und Glut
Dor e pecado
    Schmerzen und Schuld
Tudo isto existe
    Alles das gibt es
Tudo isto é triste
    Alles das ist traurig
Tudo isto é fado
    Alles das ist Fado

Se queres ser o meu senhor
    Willst Du mein Herr sein
E teres-me sempre a teu lado
    und mich fuer immer an Deiner
    Seite

Nao me fales só de amor
    Sprich mir nicht nur von Liebe
Fala-me também do fado
    sprich mir auch vom Fado
E o fado é o meu castigo
    Und Fado ist meine Buerde
Só nasceu pr'a me perder
    entstand bloss, damit ich verloren
    bin

O fado é tudo o que digo
    Der Fado ist alles das was ich sage
Mais o que eu não sei dizer.
    Mehr noch als ich sagen kann.

...


Anmerkung fuer Uebersetzer
Fado ist:
Schicksal, Bestimmung, Los, Geschick, Verhaengnis, Hurenleben, Unausweichlichkeit des Lebens, Schuld eines unschuldigen Herzens, Fado ist Portugal....
Fados gesungen von Amália (Danke HJB fuer den VIDEO-link)


"Ai pra que Deus os fade bem "
 
Ach bitte, moege Gott sie nur mit gutem Fado versehen 
(alter Segenswunsch in Portugal) 


Posted by Ralf at 7:15 PM BST
Updated: Saturday, 12 May 2007 9:02 PM BST
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Die einzigartige Schoenheit uralter Steinhaeuser in Portugal

Hier wo ich wohne ganz in der Naehe haben neulich die Eigentuemer eines alten Herrenhauses die typisch kleinen Innenraeume erweitern wollen und dafuer das Haus entkernt, neu aufgebaut und gleichzeitig die Aussenfassade und das Dach komplett mit Beton verschalt.

Auf dem Dach liegen die roten Pfannen nur zur Verkleidung.
Das Haus hat auch keinen Dachstuhl.
Die Aussenfassade ist nichts als glattgestrichener und angemalter Beton !

Ich will garnicht an die Raumluft und die Feuchtigkeit, an den zu erwarteten Schimmelbefall und die Heizkosten denken.

Ich denke an das ehemalige wuerdevolle alte Haus mit Waenden aus Bruchstein und Lehm mit Hechselstroh.---

Welch eine Freude, dass es noch Menschen wie Paulo J. Mendes gibt !

Typisches Landhaus in Nordportugal
 
Paulo schreibt folgenden Denkanstoss:

(ich uebersetze:)
"Man sollte sich fragen, wo eine alte Hausfassade beginnt, eine Art von Kunst Galerie zu sein, an welcher die Zeit, nach himmlischer Eingebung, gemalt hat, formte oder sogar meisselte. Inzwischen ist es eine Galerie, diesmal nur andersherum: Die "Gemaelde" zeigen immer nur das selbe Motiv (die Fenster Anm.), wobei der "Kuenstler" es vorzog, an den Waenden, die sie umgeben zu arbeiten, mit Ergebnissen garantiert einzigartig. Vielleicht waere es keine schlechte Idee, wenn man einige Sitzbaenke vor solchen "Kunstwerken" aufstellen wuerde, so dass man sie in Ruhe und gebuehrend bestaunen kann."

Está de velho

(Bild zum Vergroessern anklicken)


Paulo, concordo consigo !


Posted by Ralf at 2:51 PM BST
Updated: Sunday, 13 May 2007 10:48 AM BST
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