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Gedanken ueber Sinn und Zweck der Menschlichkeit
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Thursday, 18 January 2007
"Fare il Portoghese" - Redewendung in Italien & Ungeschick der Portugiesen beim Eigenlob

Portugiesen suchen seit altersher ihren Ruhm in ihren Taten des Austeilens.
Wer gibt wird selig.
Wer schafft und Stein auf Stein setzt fuer sein eigenes Lebensglueck statt fuer Kirche und Kloester gilt als boese.

So ist es voellig normal, dass Koenig João V. (1689 - 1750) -seine Mutter war Deutsche- seine Aufgabe darin sah, alles was er einnahm sofort wieder auszugeben.

Die Goldfunde in Brasilien betrachtet ein ordentlicher Katholik in Portugal als eine suesse Gnade Gottes, die es zu geniessen gilt.

Da wollte man doch auch beim Papst Clemens XI. (1649 - 1721) gehoerig auf den Putz hauen und aller Welt zeigen, was es heisst, ein Portugiese zu sein.

1716 macht sich die portugiesische Entsendung auf den Weg.

Das Selbstverstaendnis der Portugiesen (von damals) verdeutlicht uns ein Blick auf eine prunkvolle Kutsche, welche in Italien in Auftrag gegeben war .

Kutsche "Portugal & Portugiesen

(Quelle: Kutschenmuseum zu Lissabon )
 
Kroenug Portugals, Siegerin im Kampf gegen den Unglauben,
 Hauptstadt des V. Reiches.

Ein Genius fuehrt den Wagen
Ihm zur Seite der Heldenmut und die Unsterblichkeit
 
Lissabon gekroent mit Ruhm und Ueberfluss
haelt ein Fuellhorn voller Blumenpracht und Fruechten
 
Zu Fuessen von Lissabon der Drachen, Symbol des Herrscherhauses,
gekroent mit dem Heiligenschein zerbricht den Halbmond der Muslime
dahinter zwei in Ketten gefesselte Sklaven aus Afrika und Asien
 
Der Innenraum voll roter und gelber Seide
Blumendekore aus Goldfaeden
 
 
Koenig João V. schickt damit und weiteren vier thematischen Kutschen und zehn normalen Reiskutschen seinen neuen Botschafter  Marquês de Fontes zum Papst mit dem besonderen Auftrag, fuer alle Portugiesen, die sich in Rom befinden, zum Ruhme und Glanze aller Portugiesen ein rauschendes Fest zu geben.
 
Eintritt frei !
 
Die Spitzbuben von Italiener -sind eben keine Roemer mehr sind, wie manch einer irrtuemlich denken koennte- tun jetzt so, als seien sie alle Portugiesen.......

"Fare il Portoghese"
("einen Portugiesen machen")
sagt der Italiener, wenn er meint
"Schmarotzer sein"
 
 
Portugiesen haben immer Pech, wenn sie versuchen, sich als Wichtig als unsterbliche Helden und Herren aller Sklaven zu positionieren.

Portugiesische Marken fuehren beim Endverbraucher immer dazu, dass der Kunde diesen Artikel sofort wieder hinlegt, um eine Marke "Italien" oder "France" zu kaufen.
 
Das ist die Wahrheit:
Fuer Schaumwein aus Portugal, fuer Rindfleisch, fuer Kaese, fuer vieles mehr lasse ich z.B. Frankreich links liegen fuer Kaffee jede andere Sorte zwischen Tuerkei und Amerika...den Espresso sowieso....
 
Die Portugiesen sind leider unbelehrbare Traeumer.

Ihre eigenen wirklichen Werte kennen sie selber zwar, sind aber unfaehig, diese Werte als "Marke" aufzubauen und davon selber zu profitieren.


Posted by Ralf at 4:56 PM GMT
Updated: Thursday, 18 January 2007 5:04 PM GMT
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